Füßen. Die eisenfesten Hufe stampfen ungeduldig denBoden, der volle, glänzend schwarze Schweif fließtruhig über das gewölbte Kreuz zur Ferse nieder.
Auf des Reiters Wink springt es auf wie ein Luchs,rennt davon, den Hals gestreckt wie ein Adler im Flug ,wie ein Adler leicht, berührt es kaum die Erde undes fliegt sein Schweif ihm nach. Die Bäume fliehnwie Schatten vorüber, der Boden weicht, als stürzt'er hinter ihm in den Abgrund. Unter dem Hufezerbersten die Kiesel, Funken sprühen umher, es fährtüber die feurige Bahn eine schwarze Wolke auf ihrenBlitzen dahin, zurück läßt sie die Stürme, und derenBrausen schweigt. So stürzt es mit dem Araber demLöwen entgegen. Dieser wirft die Mähne empor undweist grinsend und brüllend die Zähne; er schlägt mitdem Schweife seine Lenden. Jetzt steht er, jetzt duckter sich nieder zum Sprunge; da schickt ihm rasch derJäger die Lanze zu. Der Löwe achtet nicht den tödt-lichen Stoß, mit zerbrochenem Schaft in der Brustschwingt er sich dem Jäger entgegen; da funkeln desPferdes Augen, die Adern spannen sich, die Mähnefliegt, es dampfen seine Nüstern, die Muskeln spielenund schwellen, und zornwiehernd bäumt es sich auf,schlägt aus; sein eherner Huf hat die Stirn des Löwengespalten und ihn zu Boden geschmettert.
Mit dem Krieger zieht das Pferd gegen den Feind,es beißt schäumend in die Zügel, schüttelt die Mähne,