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Der lahme Anton.
so traurig, mein Kleiner?"
Ein Knabe saß an der Seite des Weges,auf einem niedrigen GraSabhang, undsein Blick war unverwandt in die Fernegerichtet, wo ein blondhaariges, achtjähriges Mäd-chen rastlos in einer großen Wiese hin und her lief,sich dann und wann bückend, um Feldblumen zupflücken. Sie hielt schon einen großen Strauß inder Hand, und ihr Gesichtchen leuchtete vor Freude.Hell schien die Sonne, der Himmel war blau undwolkenlos, lustig schmetterten die Bögel ihr Mor-genlied, die Natur hatte ihren Frühlingsschmuckangelegt, Alles jubelte und freute sich seines Lebens,nur der kleine Anton sah unglücklich aus. Er hattedie herannahenden Schritte nicht gehört, und zucktezusammen, als die Worte sein Ohr trafen: „Wa-rum so traurig mein Kleiner?"
„Ach, der Herr Pfarrer!" Das Kind griff raschnach seinen Krücken, um sich zu erheben.