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wollte, indem er sich für feineres bestimmt glaubte. ZWeil aber jene dem Vater inehr Gewinn brachten, ^so fügte er sich als gehorsamer Sohn auch hier ^nach den Wünschen der guten Eltern. z
Einst Horts er in der Nähe seiner Wohnung a >eine Hausorgel spielen, und noch nie hatte dieses ^ 'Instrument einen so tiefen Eindruck auf sein ganzes !Wesen gemacht. Voll von Bewunderung, und ganz j lin tiefe Betrachtungen darüber versunken, stand Eer lang vor diesem Kunstwerke still, und staunte s iihren Bau an. Ein solches Instrument verfertt- /gen und spielen zu tonnen, — hielt er für den >höchsten Gipfel irdischer Vollkommenheit. Von jetzt ^ i !an war es sein einziger und höchster Wunsch, einOrgelbauer zu werden. Er betrachtete daher dies ^Instrument öfters von allen Seiten, aber den in- ^ >nern Bau desselben zu untersuchen, und etwa eine 1Pfeife herausnehmen und näher betrachten zu dür- Dsen, ward ihm jedoch rundweg abgeschlagen, weil H 1man ihn für zu ungeschickt hielt, sie wieder ein-setzen zu können; er lag daher seinen Vater unauf H 1hörlich an, ihn zu einem Orgelbauer zu bringen. ^Endlich gab dieser den dringenden Bitten des Soh- H!nsS nach, und begab sich nach Herisau, wo da-mals ein in diesem Fache geschickter Künstler wohn- E'
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