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willkommen sie von der einen Seite schien, schlugmich von der andern ganz nieder. Ich war nochnicht zwei Jahre in Leipzig, hatre Meine Studiennoch so gut als nicht angefangen, geschweige ge-endiget! Ich sah, daß ich bei unvollendete» Stu-dien auf Zeitlebens verdorben war. Es entstandein gewaltiger Kampf in mir, und nock jetzt istes mir unbegreiflich, woher ich den Muth zurEntschließung nahm, der Condition zu entsagen,und meine» Zweck in Leipzig zu verfolgen."
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Theodor Gottl. von Hippel,Ctadtpräsidenr zu Königsberg,
geboren 174t , gestorben 1796 daselbst.
Hippel, der Sohn eines armen Landgeist-lichen, schwang sich zur Würde eines königlichpreussischen Geheimen Kriegsraths, dirigirenden er-sten Bürgermeisters und jPolizei » Direetors in
*) S. Ehristian G o t tlo b Hjey n e. Biographischdargestellt von A. H- L. Heeren. Göttinaen1813, 8.