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geworden, an welcher selbst die an den ausseror-dentlichsten Erscheinungen so überreiche Folgezeitseither kaum etwas vermindert hat. — Ein Paarinteressante Zuge aus seinem Jugendleben werdenhier nicht am unrechten Orte stehen.
Nettelbeeks Vater war ein Brauer undWeinbrennsr, und stand bei der Bürgerschaft zuColberg in Liebe und Anhänglichkeit. Seine Er-ziehung aber erhielt er im Hause, seiner Großelternväterlicher Seite, und kaum konnte er recht lallen,so stand auch schon sein Sinn darauf, ein Schifferzu werden. Diese frühe Neigung legt er dem Um-stände bei, iveil ihm dies oftmals vorgsplaudeitworden sey. Sem Hang dazu war daher so stark,daß er aus jedem Holzspan, aus jedem StückchenBaumrinde, was ihm in die Hände siel, kleineSchiffchen schnitzelte, sie mit Segeln von Federnoder Papier ausrüstete, und damit auf Rinnsteinenund Teichen handthierte.
Wenn seines- Vaters Bruder, der ein Schifferwar, im Hafen lag, so hatte der kleine Joachimzu Hause keine Ruhe mehr, sondern bat, ihn nachder Münde zu lassen; das war ihm nun das ver-gnügteste Leben, wenn er auf dem Schiffe seyn,und mit den Schiffleuten in ihrer Arbeit herum-