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Interessante Züge aus dem Jugendleben berühmter Künstler, Gelehrten, Kraftgenies, und anderer merkwürdiger Personen : Zur Nacheiferung für die heranreifende Jugend ... / von Johann Friedrich Franz, evangel. Pfarrer in Mogelsberg, K. St. Gallen
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schule nach Leipzig zu depi damaligen R'ector M a r-t i n i.Ich hatte, erzählt er in der eben an/gezeigten Schrift, wenn mir dw Lust zur Arbeitfehlte, ein gutes Talent zu schlafen, und that miretwas gütliches im Morgenschlaf, da mich vor Mit-ternacht die Wanzen in dem alten verdammten Bauenicht ruhen ließen. Das sagte ick meinem RectorMartini gerade zit, und e.r brummte. Emma!fand ich, als ich etwas spät aufstand, von seinerHand mit Kreide an die Stubeuthürs geschrieben:Lsx «sxlvniva kisras äormisze 5st 65t suveiri-czus sLuiczuo.

Ich veränderte das ve in czuo; und nun lau-tete es : ssx sezrteraczms iroras (sechs u n d sieben,also in allem 13 Stunden). So blieb es stehen,bis er wiederkam.Ei, seht doch die,Variante,"rief er halb komisch, halb strafend:nicht übest,gar nicht übel für Fauttsnzer, wie wir sind." Aberhätte er den Hexameter nicht ungebührlich zumHeptameter verläugnet, so hätte die Schnurre nichtstart finden können.

) Für den Jüngling und für den Greis ist es genug,sechs oder sieden Stunde» geschlafen zu.habe».