Buch 
Neue Beiträge zur Schweiz. Münz- und Währungsgeschichte / von J. Schüpp
Seite
8
JPEG-Download
 

Die Zusammenstellung ist keine vollständige; Waldkirch hat wohl diejenigenGeldstücke aufgezählt, welche für Basel damals charakteristisch waren. Wir benützennoch das, was „Jenner, die Münzen der Schweiz “ über dieses Jahrhundert uns zurVerfügung stellt.

1 Rp. = Rpstücke

5 - = Halbbtz.

6 - = Assis

10 - = Batzen12 - = Duplex

30 - = 3 Btzst.50 - =5 -

60 - - Dicken

75 - = 7 '/2 Btzst.

100 - = 10 Btzst.

Jahre

nach Jenner

Jahr-

gänge

Baslerpfund ,

Den. [ Schill, !|

BaslerguldenKreuz. | Batzen

Gulden

15 Btz.

Krone

24 Btz.

ohne Jahr

2

1 6 =

2 7

_

Vio

1 /l50

7 240

1724—1826

7

10

=

7« =

2

=

72

730

VA

1663—1708

8

12

=

1 =

2 4 /io

=

6 /l0

7'25

7 f 40

1553—1826

14

20

=

17» =

4

1

=:

Vl5

1 /24

-

1622-1638

6

24

=

3 =

4 8 /io

=

l 2 /io

=

2 /2S

7'20

1621—1810

12

60

=

5 =

12

=

3

Vs

7's

1764-1826

5

100

-

8 2 /e =

20

=

5

7 3

s/24

1499—1636

10

120

IO =

24

=

6

7s

V*

nur

1640 u. 1740

3

150

=

12‘/i =

30

=

772

Vs

a /ie

u. 1741

nur

1764 u. 1766

2

200

16 2 /s =

40

=

10

2 /3

10 /24

Thaler

30 Btz.

/3001 /G01 i 50

’/'ao

1 <25

= V4

Jenner gibt die durch die Münzsammler gefundenen Jahrzahlen; die Zukunftmag also noch kleine Änderungen bringen. Die besten Aufschlüsse könnten die genaugeführten Bücher der Basler Münzstätte geben. Wertvoll wären die Beträge derAusmünzungen.

a. Rechnung nach Pfund, Schilling und Denier. Bequem Stücke zu 2 und10 Denier (Rappen und Halbbatzen); 1 Rp. und 7a Btz. = 1 Schill. Ebenso bequemStücke zu 1, zu 2, zu 5 und zu 10 Schilling (Assis, Duplices, 3 Btzst. und Dicken).Das sind 6 von den obigen 10 Sorten. Unbequemer sind für die Schillingrechnungdie Stücke zu 1, 5, 772 und 10 Btz.; 1/18 dn., 8 ß 4 dn., 12 ß 6 dn. und 16 ß 8 dn.In Bern hatte für die Rechnung nach Pfund, Schilling, Häller das kleinste Geldstück,der Vierer oder Halbkreuzer, eine große Bedeutung. Auch hier hat das kleinste Geld-stück, der Rappen, eine wichtige Rolle. Das sieht man aus den Sechsteln in derSchillingvertikalreihe. 1 Rpst. -f- 72 Btzst. = 1 Assis oder 1 Schilling; 1 Btzst. -f-2 Rpst. — 1 Assis duplex oder 2 Schilling; 1 Btzst. -f- 1 Fünfbätzner = 1 Dicken oder10 Schilling. Für diese Zählweise hat das 3 Btzst. oder das 5 Schillingstück einegroße Bedeutung. 4 solcher Stücke geben das Baslerpfund zu 12 Batzen oder 20 Schil-ling. In Bern hatte dagegen für das 772bätzige Pfund das 272 Btzst. einen großenWert. Leider fehlen uns genaue Angaben über die Ausmünzungsbeträge, und in vielenFällen werden sie nirgends mehr erhältlich sein. Xaver Frey hat die offiziellen Ant-worten, welche die Kantonsregierungen dem Bundesrate auf dessen Fragen über Anzahl,