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Urgeschichte der Schweiz / Jakob Heierli
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47
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Die Eiszeit oder das Diluvium.

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c) Schmuck. Alle Naturmenschen schmücken sich. DerHöhlenbewohner der Urzeit wird sich ebenfalls nicht für schön genuggehalten, sondern nach Mitteln gesucht haben, sich zu schmücken.Der Kulturmensch sucht sich seltene und teure Sachen aus, um sichselbst und besonders seine Lieben zu schmücken. Wem die Ver-mögensverhältnisse es gestatten, der wählt sogar Perlen und Diamanten

Fig. 19. Fig. 20. Fig. 21 und 22. Fig. 23.

Zahn als Schmuck- Schmuckgehänge aus Jura-Versteinerungen, Hängeschmuck ausgehänge von Thain- Knochen von Thaingen. als Schmuck getragen, Kohle von Thain-gen. */g nat. Gr. aus Thaingen. gen.

I / 3 nat. Gr. l / t nat. Gr. */j nat. Gr.

als Schmuck. Dem urzeitlichen Bewohner unserer Gegenden standendiese Dinge nicht zur Verfügung; er musste sich mit durchlochtenZähnen, Knochenstücken, Steinobjekten, Holz, Federn u. s. w. begnügen.

Fig. 24.

Hängeschmuck aus Kohle,von Thaingen.nat. Gr.

Fig. 25.

Hängeschmuck aus Kohle,von Thaingen.

*/, nat. Gr.

H von Thavng«-ij t nat. G r *

Es war für den mit so unvollkommenen Waffen, wie wir siebeschrieben haben, ausgerüsteten Jäger gewiss eine schwere Au-gäbe, den Urstier oder den Wisent zu erlegen und den ö enbaren zu besiegen. Gelang es aber dennoch, so mag der nMann sich eine Trophäe als Andenken behalten haben. Der c'zahn des Bären, durchbohrt und als Schmuck getragen, warZeichen der glücklich vollbrachten Jagd.

Durchbohrte Zähne waren im Kesslerloch nicht selten. iestammen von Wolf, Eisfuchs, Pferd u. s. w. (Fig. 19)- E imge andereGehänge bestehen aus Knochenstücken oder Knochenscheiben, ie