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Urgeschichte der Schweiz / Jakob Heierli
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364
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Viertes Kapitel.

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unten sehen, dass ihre Verbreitung mit derjenigen der gleich zubesprechenden Armwülste und Gürtelbleche zusammentällt.

In der Gegend des Gürtels entdeckte man in dem Frauengrabvon Dörflingen Fragmente eines Gürtelbleches, sowie eigentümlicheKnöpfe aus Bronze. Die merkwürdigsten Fundstücke aber lagen anden Vorderarmen. Es waren fässchen- oder tonnenförmig geformte,

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Fig. 347-

Tonnen-Armwulst aus Bisikon beiIllnau .

F >g- 348.

Tonnen-Armwulst aus einem Grabhügelbei Toussen-Obfelden (Zürich ).

reichverzjerte Bronzeringe, die von den Händen fast bis zu den Ellen-bogen reichten. Man nennt sieTonnen-Armwülste. Sie sind fürdie Zeit unserer Grabhügel geradezu charakteristisch und fanden

sich auch in Illnau (Fig. 347) undObfelden (Fig. 348) im Kt. Zürich ,in Ins im Kt. Bern u. a. O.

Hand- und Fussgelenke warendurch Bronzeringe geschmückt.

Unweit des Skeletes lagen Ge-fässe aus Thon, mehrere Schüsselnund zwei Teller. Diese sind in- undauswendig schwarz und rot be-malt und tragen ausserdem nocheingestochene oder eingegrabeneVerzierungen in Form von Drei-ecken und Kreisen (Fig. 349). Der-artig bemalte und verzierte Ge-fässe sind in Hallstattfunden sehrhäufig.

Fig. 349.

Teller aus einem Grabhügel vonTriillikon.

Unter den übrigen Funden aus den Grabhügeln von Dörflingen ist besonders ein Kurzschwert zu erwähnen. Es hat eine Form, wiesie aus Hallstatt wohl bekannt ist. Klinge und Griff bestehen aus