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Einleitung. Kostümgestaltimg im 12. und 13. Jahrhundert.
erhielten. — Nächstdem gab es an Kleingeräth, das theilweis nicht min-der innerhalb der Wohnräume zur Schau gestellt ward, Schmuckkäst-chen von Holz oder Elfenbein, meist zierlich geschnitzt oder sonst ge-
Fig. 29.
schmückt; Handspiegel mit kunstvoller Umrahmung; Feuerständervon Metall für die zur Heizung bestimmten Kamine, nicht selten gleich-falls schmuckvoll behandelt; Lichterständer, Kronleuchter undAmpeln und endlich, zu theilweiser Ueberdeckung der kahlen Wändeund Fussböden, Decken oder Teppiche, mehr oder minder reich durch-wirkt, von sehr verschiedenem, zumeist hohem Werth.
Was sich aus den Lehensverhältnissen an noch anderweitigen Gegen-ständen ergeben hatte, wurde, wenn auch nicht in gleichem Grade, dochauch so weit es deren bedingte Grundgestaltung irgend zuliess, dem Zeitge-schmack gemäss durchgebildet. Dahin gehören die mit den seit Altersallgemeiner verbreiteten Spielen, den Würfel-, Brett- und Kugelspielen,verbundenen Spielgeräthschaften, darunter man sich denn namentlich