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Welcher, seitwärts hoch aufgenommen, von den Armen getragen wird.Aüf dem Haupt eine goldene, vierblättrige Zinkenkrone. — Dafür end-ic h, inwieweit an den Ornaten beider Geschlechter seit der Mitte desJahrhunderts die verzierende Ausstattungsweise und der Schmuck über-aupt zunahm, legen zwei prächtige Grabsteinbilder vorzugsweise Zeug-n,ss ab- Von diesen stellt das ältere Johann II. von Castilien , gestorbenum 1454 ( Fig. 158), das andere Isabella von Portugal , gestorben 1496,dar (Fig. 159).
Neben dem Allen bediente man sich, jedoch wie vorauszusetzen istcrst seit dem Beginn dieses Jahrhunderts, vielleicht zugleich mit als Ab-ziehen minder mächtiger Lehenträger, eines rothen Rückenmantels, derUundestens bis zu den Füssen reichte, nebst breitem Schulterkragen voner melin. Es entsprach somit dieses Gewand, dazu man stets ein langesgeschlossenes Unterkleid anlegte, dem anderweitig schon seit länger all-gemein üblichen Herzogsmantel (S. 258; S. 329).
Ueber etwaige bestimmtere Abzeichen von eigentlichen BeamtetenUnd von sonstigen, nicht amtlichen Ständen, dürfte sich vorerst nochaiim Einiges mit Gewissheit ermitteln lassen. Nur als wahrscheinlichei nt anzunehmen, dass man auch in diesem Punkte zunächst den Fran-Z ° sen nachahmte (vergl. S. 142 ff.). Eine darauf bezügliche festere An-^dnung wurde erst später und, wie vorauszusetzen ist, erst unter der61 rschaft Karl’s V., zugleich mit in Folge -des von ihm beträchtlicherwe iterten Hofstaats, getroffen.
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-Die Bewaffnung 1 dürfte von dem maurischen Einflüsse wohl zu-jj ' st berührt -worden sein und auch das Gepräge desselben am längstenjj VVa bft haben. Durch die Mauren zunächst wurde die Metallarbeit inesonders hohem Grade befördert und zugleich durch die ihnen eigen-hebe Begabung für die Verzierungsform in mehr künstlerischeme , durchgcbildet. Dies bezeugen sowohl einzelne noch erhaltene alt-s , riSc ben Waffenstücke, als auch die noch gegenwärtige^ so äusserstso I ^ Uc ' tV0 ^ e Behandlung der orientalischen Waffen überhaupt, die sich, undzü ,. en w °bl schon seit dem höheren Alterthum ziemlich gleichmässig, vor-3 1C dln ' C: h eingelegte oder eingcschmolzene metallne Ornamente, durchar beit Zen birbigen Steinen, wie auch durch jegliche Goldschmiede-■\y ag . Und durch reich ausgestattetes Lederwerk u. s. w., auszeichnen.
1,1 diesem Punkte für Italien hauptsächlich Venedig , Floren» und
Nergl, die oben (S. 341) genannten Werke.Ve| 8s, Kostumkunde. III.
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