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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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A. Tracht. Spanien . Bewaffnung (1300—1500).

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sowohl für die Schutzrüstung, als auch für die Augriffswaffen, allein mitAusnahme einiger weniger Besonderheiten, die aber auch nur spätestensbis gegen die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts mehrere Geltung be-wahrt haben dürften. Dahin gehört, vielleicht noch mit als ein Ausflussmaurischer Ausstattungsweise, so namentlich in der früheren Zeit, diehäufigere Anwendung von verschiedenartig gegliederten, „lederstrei-figen“ Ringelharnischen von muthmasslich besonders künstlicher und reicherDurchbildung im Metallwerk, und, was jedoch volksthümlich spanischerscheint, an Stelle der bis dahin sonst überall zumeist gebräuchlichen,ermellosen Waffenhemden, die von langen vorn offnen stark gestepptenDeberziehrocken mit langen, fast knapp anliegenden Ermeln {Fig. 160 a).Als dann auch hier, etwa seit dem Beginn der zweiten Hälfte des Jahr-hunderts, die gemeiniglich sehr kurzen und äusserst enganschliessendenWaffenröcke aufkamen, behielt man dafür im Einzelnen die jenen Röckeneigenen Ermel und deren vorderen Knopfbesatz noch geraume Zeit hin-durch bei (Fig. 160 b). In allem Uebrigen indessen, sieht man vonmehr willkürlichen Abweichungen in der Ausstattung ab, wie solche ge-le gentlich der Geschmack der Waffenarbeiter selber bestimmte, nahm, wie

Fig. 161.

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r ziemlich den gleichen Gang, wie

gesagt, die Eortgestaltung im Ganzen , insbe sondere die Ausrüstungs-

>u Frankreich . Dies betraf denn auch n0C was zU r Ausstattung zum^eise der Streitrosse, wie auch überhaup ^ Beginn des vierzehntenTurnier gehörte, darin sich gleich schon S eise durch möglichste

Jahrhunderts die spanische Ritterscha