A- Tracht. Herrscher-Ornat im Allgemeinen (1500—1600). 705
’ e ' n dnnkelvioiettcs Uebergewand, welches, nur mit Armlöcherntuch v 1 ’ 6tWas ii ^ )er die Knie reichte, ein weitfaltiges weisses Schulter-en V T ^ rt ^ ens ^ e ^ e des goldnen Vliesses, einen Rückenmantel durchaush CSetz ° ldstoff > Kings den Rändern mit Edelsteinen, Perlen u. s. w. breitv erbp' ne ^ St K un st v °llen goldenen Rrustschliessen, lichtgelbe mit Purpuriqjj ‘ lB1 te Handschuhe, Krone, Scepter und Reichsapfel; die Krone ringsumniit g . att ' Ver k verziert, von einem (Stirn-) Bügel überragt und innerhalbausgegj* 31 der z ' w iefachen bischöflichen Mitra ähnlichen weissen MützeWar ’ att ^" Auch der Ornat für die Königswürde in Deutschland ^Urchh'n iSC * len ’ Sicber ebenfalls bis zu dieser Zeit, zu bestimmtererIrlich ' ' U,1g gelangt 1 (Fig. 284 b). Wohl unterschieden von dem kai-Weisg^o ^ >rna * :e ) theilte er mit diesem nur den Rückenmantel und dasWat)(j e ^Knltertnch; sonst aber bestand er aus nur einem (Unter-) Ge-^*°l(lstofT^ * an ^ en en fferanliegcnden Ermeln, das, wie der Mantel, vonR atl( j °i War > aus dunkelvioletten Strümpfen, schwarzen Schuhen, gelbenkröne • n > die ausserhalb ein Edelstein schmückte, einer offnen Blätter-Punkte' 111 -*' zw * e ^ ac ^ iem sich kreuzendem Bügel, über dessen Kreuzungs-stabe S ! Ch ein Reichsapfel nebst Kreuz erhob, einem kürzeren Scepter-der K ' n uunder kostbarem Reichsapfel. — Und so auch ging der Ornates Sc jj , r lirste n aus seinen seitherigen Schwankungen (S. 285), doch wiegtej c h a **! crs ^ Ila ch dem Tode Maximilians I. (1519) zu nicht minder'S er ständiger Gestaltung über 8 (Fig. 284 c). In solcher nun
Kr° ße Rfönungsscimmek der Könige von Böhmen gehört eine kostbareSehwert de^T . 8 ?° b kreuzen den Bügeln, welche Karl IV. verfertigen liess, dasdche Böhm; 1 ! ei * i » en Wenzeslaus und ein rothes Käppchen. Vergl. „Das König-J’aadlung V ' 8C ,?■ IKönungs-Ceremoniel, in welchem, nebst einer allgemeinen Ab-? öni ginnen° n dieser Krönung, alle besonderen Krönungs-Actus der Könige undKu D f D aus dem Erz-Haus Oesterreich, so viel deren zu bekommen, enthalten.
1- * In derTf rt Und 1723.
! lcher Reich ® hr , 8eIte nen Werke: „Glaubliche Offenbarung, wie vil fürtreffen-I* er kojjjj, u vrul Kayserthumb auff erdtrich gewesen, wa das Komisch Reich®y- a nge 2e j ,*" u w ' zu eeren dem grossmächtigsten Carolo dem fiinfften Röm.a « den, Sch f- (Am Schluss der Vorrede „Oppenheim 1532) fol. erscheinenp . en 8 z Ua U88blatte in vorzüglichem Holzschnitt die sieben Kurfürsten, meinesd uc ken nebst e b Ste - nnia1 ’ iu einer durchweg gleichen Kleidung, mit langen*ten Mützen- , reitea Hermelinkriigen und hohen runden mit Hermelin umran-j^diglicij mi( . ’ doc l* ist der Rock auch hier noch geschlossen und ohne Ermel,8 elK ere An ordiT eiten . Schlitzen zum Durchstecken der Anne versehen. (DieseRe, noch bis' 1 ”*’ '"d eB sen behielten die geistlichen Fürsten auch ferner,p. e 8 e ntlieh aus ^ 6 ® en ^nde des Jahrhunderts bei, indem sie die Schlitze nurträgt üb Ser8 a ^ urz erl nelartig erweiterten.) Jeder der weltlichen Kur-Ij| rtl6n in seii , 61 T,f m ®°hulterkragen eine breite goldene Kette, und der voni®t zue? 1 '- ?)'S e n 8 chaft als König, statt der Kappe, die Königskrone.
* 7 £*** VK1" beri chtigen, was ich darüber in meiner Kostümkunde,02 > al 'erdi n » R ra0ilt U ‘ 8< w - vom 4 - hia zum 14 - Jahrhundert (Stuttgart 1864)
S auch nur voraussetziieh, mittheilte.