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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
bildeten ihn durchweg ein langer, weiter, vorn offner Rock mit lange"weiten, vorn offnen Ermeln, das Ganze mit Hermelin abgeschlagen, ei, ‘breiter ringsum geschlossner Schulterkragen von Hermelin und, nächstvioletten Handschuhen, eine runde flachbodige Mütze mit breiter Um-randung von gleichem Pelzwerk: Rock und Mütze der vier weltliche"Fürsten von dunkelkarmesinlarbigem Sammet, der drei geistlichen vondunkelscharlachfarbigem Tuche.
Für den fast unveränderten Fortbestand des königlichen Schmucksin Frankreich spricht ein Miniaturgemäldc aus der zweiten Hälfte des
Jahrhunderts, welches }r<n uthronend darstellt (Fig-vergl. S. 129; S. 131 ff-)- U ‘ e _
Bild, mit strengster Bcobac^tung des Einzelnen sorgfäM“durchgeführt, zeigt den b- 0111angethan mit dunkel ( azU ^
Fig. 285.
blauen Schuhen von
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Lilie"’
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bestickt mit goldneneinem langschleppenden sei-nen (?) rosafarbnen Unterkleidmit ganzen enganliegenden, da»
Handgelenk umschließende"Ermeln, einem kürzerenwände darüber .mit zienweiten Halbermeln von gleicherFarbe wie die Schuhe und auCwie diese von Sammt (°d erAtlas) durchgängig mit Iuh c "verziert, einem (rechts off’ 16 “/
Schultermantel von bla" 6 " 1
Sammt mit goldnen ,e0 '
gänzlich mit Hermelin ausg e
schlagen nebst Schulterkrag e ^
von Hermelin, und kostbar g
schmiiekter Biigclkrone, i" ^
einen Hand das Reicb^cep te ’• *f dcß*
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Zeichen des Eides ausgesü*
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Einzügen zu ij )r „. ie ranzösischen Königinnen erschienen hm
vor der Brust zu * n- 01 IC ' en Elnsetz «ng in einem vorn weitgeoß> ie
St ZU sc hbessenden (Rücken-) Mantel, zumeist mit unge^