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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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ivuBium aes j.u. uiiurminderts.

rücklings oder zur Seite mit einer Röhre, einerFederbülsc, ausgesta^JenerKamm, bei den burgundisehen Helmen zumeist ziemlich knund flach gehalten, nahm bei deneigentlichen Helmen, als auch ^den Hauben vorzüglich, mehrentheils sehr beträchtlich an HöheBreite zu, erhielt auch später (gegen die Mitte des Jahrhunderts! i»

sondere bei den Hauben häufiger, an jeder Seite noch einen -. j.

jedoch stets bei weitem niedrigeren K 1 '«- 1 - chnru >

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.. 1 J. 0 UUWL nauliger, an jeder Seite noch einen äjedoch stets bei weitem niedrigeren Nebenkamm. Der Fcd crscii uischon vor Beginn dieses Zeitraums von dem ritterlichen Adel nicht > _in ansehnlicher Fülle angewendet, ward bei diesem jetzt immer b eund demzufolge bis gegen die Mitte des Jahrhunderts hauptsächhcihm aufs reichste, zum Theil selbst bis zum Uebermaass durcbg® ^

von da an jedoch, nun auch von den minder Begüterten und dennern vielfach benutzt, wiederum mehr und mehr verringert.

Der Halsschutz (Halsberge) sanimtGurgelplatte (ha t(SS ^' cwurde mit zufolge des burgundischcn Helms, und falls ihn nicht 1dem eigentlichen Helm verbundenenHalseisen ersetzten, bis zumfang des Kopfes hin aus mehreren übereinander greifenden Quer»czumeist auch mit daran geschifteten kurzen, ebenfalls geschienten >- cdecken gebildet, und nach wie vor stets unter dem Brust- und t ustück angelegt (vergj. Fig. 288; Fig. 289 ff.). ^ a ] ä .

Die Achselstücke, zum Armzeug gehörend, jedoch an der ^berge vermittelst Stiftung oder Schnallenwerk zu befestigen, g eTraeinerseits durch noch weitere Gliederung an Bewegbarkeit, an 'y^, {( >r'wenigstens mehrentheils, an Ausdehnung, indem man jeden ihrer » a ^flüge bis gegen die Mitte der Brust, und jeden ihrerHinterß9^zur Mitte des Kückens hin, zuweilen sehr beträchtlich verbreiterte. ,wie seither, gestaltete man sie entweder durchweg anliegend (^' r ge-Fig. 289) oder, was namentlich seit den zwanziger Jahren häu g ^schah, versah sie je mit einem quer über die Schultern laufen t .recht stehenden Kamm oderBrechrand !< (Slosskragen, ff.;

passe-garde) von etwa zwei bis vier Zoll Höhe (Fig. 291 ; ^'^ c j aC jing'vergl. Fig. 89). Von den beiden Vorderflügen war der rechte 0lieh, um die Lanze einlegen zu können, einiges schmäler als j e(z te reso dass er die Achselhöhle nicht deckte. Demzufolge pflegte manin dem Falle, dass man sich der Lanze nicht bediente, durch j.n

Vorhängeplatte oderSchwebscheibe ( palette , fasset, rouw ^schützen (Fig. 288). Eine solche Scheibe hatte gewöhnlich innfit e fl , e jch espitzkegelförmigen Stachel. Bei Achselstücken ohne Vorderflüge?als Spangeröls noch immer mehrfach in Anwendung kamen, ^, e jman diesen Mangel überhaupt, noch ganz wie vor Alters, ver gl.

derartige (gespitzte oder flache) Scheiben zu ersetzen (Fig- <Z;

Fig, 84- a; Fig. 86 a. c).