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der Friedens Verhandlungen betrat und zu Glurns am 26. Januar 1 )den Vertrag ratifizierte, der im wesentlichen die österreichischenForderungen bewilligte. Schon waren allerdings die eidgenössischenKontingente auf dem Heimmarsch begriffen, als sie, gereizt durchSchmähungen aus dem Schlosse Gutenburg, sich in Azmoos zujeder Unternehmung bereit stellten. Die Truppen des schwäbischenBundes, erbittert durch einen Raubzug Heinrich Wollebens 2 ), rücktengegen die Luziensteig vor und besetzten Mayenfeld. Das zu rächen,griffen die Eidgenossen zur Offensive. Schlag auf Schlag gewannensie an Boden; bis an die Mauern von Feldkirch zogen ihre Scharen,Mayenfeld fiel wieder in ihre Hand, und ihre Streitkräfte wurdendurch die Truppen des Zehngerichtenbundes, der bis jetzt nocheine reservierte Haltung eingenommen hatte, vermehrt. Und wasbis jetzt so lange unter der Asche geglüht hatte, schlug in lodern-den Flammen auf. Weder die Ordres der Tagsatzung, noch diestrengsten und bindendsten Befehle der Hauptleute konnten dieentfesselten Leidenschaften in die Bahnen eines ordentlichen undzielbewussten Krieges leiten.
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4. Kapitel.
Die militärische Lage Solothurns im Schwabenkriege.
f'ie im vorigen Kapitel gezeigt worden ist, erstreckte sich
die HUlfsverpflichtung der VIII Orte und Freiburgs un-gefähr auf das Gebiet des heutigen Kantons inklusive der Herr-schaft Pfeffingen . Die Eidgenossen hatten mithin die Garantie dessolothurnischen Territoriums übernommen, zugleich aber auch dieStadt zu einer strategischen Defensive gezwungen; denn da Solo-thurn nur mahnen durfte, wenn es im eigenen Herrschaftsgebietzu kämpfen galt, durfte es einen selbständigen Heereszug nur auf