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50. Solothurner Hauptleute an Zürich .
(St.-A. Zürich, Akten Schwabenkrieg .)
Unnser . . . Üwer Schribenn unnss abermols und daruf witer ver-merckt ein Tag in üwer Statt geleyst disen Handel und andren, w r zda besehlossenn wirt, wöllenn ir uns berichtenn. Wir sorgen aber, dzdiser Handel nütt wol habenn ze verhindrenn, sunder wie vor unnserSchribenn angezogt hatt, sych der Züg gesterck ob den zwentzigtusendund der gantz Gwalt von allenn Herschaftenn, sunder Kungss Züg,Margravenn von Baden und ein Welscbz Gard, dessglichenn Strass-burg und ander St&tt, und ein Züg uss dem Niderland, ist uns nitt inWissenn, wer der sy. Darumb mognd ir verstau, dz der Züg anüch und andren üwernn und unnsernn gmeynen Eydgnossen überladen,synd wir erwartenn, allstund mitt inen in Gegenwor und Tag undNacht grass Sorg und Nat von inen liden. Darumb . . ist . . unn-ser . . Bitt, diewil diser Krieg üwer und unnser lieben Eydgnossenalss wol alss unnser ist, dieselb üwer Lieb woll uuns in disen schwerermHandlen nitt verlassenn. .... Dattum uf Frittag nach dem MaytagAnno &c. XCIX.
Hobtlütt, Venner und Hätt der Statt Soloturnn,jetz im Veld zu Dornach .
51. ‘" Hauptleute an Solothurn .
(D. S. XII, 60.)
Gnädigenn .... Wissend, dz uf hütt Samstag nach Canntatteüwer und unnser Find abgezogenn synd und geruckt, dz wir nüttwissenn, war und warumb. Doch nüttdesterminder gemeyner Eyd-gnossen, wz ir Anschlug wirt, mognd wir nütt wissenn. Demnach istuns eygentlich warlich geseyt, wa wir disenn Zug nitt than hättenn,so hattenn sy understandenn, mitt zweytusend Mannen unns ze ver-brennen, alss wit sy mochtenn. . . . Wissend, dz die Meister von Zimmer-lüttenn und Schiflütt, Pfister band wollenn Höw reicherm zu Grollingen,und alssdann etlich Knecht ungehorsamm sind und niemann volgennwend. In demselbenn ist unnss umbkummenn Heinrich Tischmacher und