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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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Diensten zugebracht. Sein Herz war getlieilt zwischen derAnhänglichkeit an den heimathlichen Boden und der innigenDankbarkeit, die er für das Land empfand, wo er Wissen-schaft, Gefahren, Ehren, Schwierigkeiten, wo er Allesgefunden, was das Herz des Menschen bindet und fesselt.Doch der Genfer Patriotismus war stärker. Ihm kamenfreilich die erfahrenen politischen Enttäuschungen zu Hülfe,wenn auch deshalb das nach Frankreich hinneigende Gefühlnicht erstickt wurde.

Meine Wahl ist getroffen, schrieb er an den OberstenBaudrand,ich bin nur noch Franzose mit dem Herzen, ichverzichte auf alle Vortheile meines Standes, ohne zu wissen,was ich anfangen werde. Glücklich will ich mich schätzen,wenn ich als Schweizer Bürger die gewünschte Kühe der Seelelinden kann ; glücklich, wenn meine geringen Talente meinenMitbürgern einigen Nutzen bringen. Später, gegen Ende desJahres 1818, schrieb er an seinen Cameraden Charles Dupin :üm der Richtschnur, die mein Gewissen mir vorgezeichnet,zu folgen, habe ich Grade und Besoldung aufgegeben unddenke nun gegen die Uebertreibungen meiner Landsleuteanzukämpfen. Er liebte in der That die maasslosen Freu-denausbrüche vom 31. December nicht, welche schliesslichau eine Verletzung des schweizerischen Gebietes erinnertenund die Nachbarbevölkerung reizen konnten.*) Alles wasmöglicherweise die Leidenschaften auf beiden Seiten derGrenze zu erregen vermochte, missfiel ihm und beunruhigteihn. Er trachtete stets nach einem aufrichtigen populärenund nicht blos nach einem politischen Frieden.

Dies schrieb er/.. IJ. am 14. Januar 1822 au eiuen der

Syndics.