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cantone haben fast nur Pfeifenköpfe mit meinem Bilde ; siesagen „unser Dufourli“ . . . 1866 machte ich mit meinen
Töchtern Louise und Amalie eine Rundreise in den Urcan-tonen und erhielt vielfache Beweise von Achtung von Seitender Einwohner und der Häupter des Sonderbundes, Besuche,Serenaden u. s. w.“
Wilhelm Heinrich Dufour trat nun in die letzte Phaseseines langen, reich bewegten Lebens. Obgleich er dieSechzig überschritten hatte, kann hier das Wort Alternicht angewendet werden, denn es stand ihm noch ein Viertel-jahrhundert reger Thätigkeit und rüstiger Gesundheit bevor.Sein Name war nun ein europäischer und schien für dieaus den grossen Ereignissen der Jahre 1848 und 1849hervorgegangenen und nur zu bald gefährdeten Bewegungeneine sichere Aussicht auf zu erstrebenden, glücklichen Erfolgzu bieten.
„Es ist mir mehr als ein Obercommando im Auslandeangeboten worden. Ich habe es immer ausgeschlagen, weilich glaubte, dass ich mich ganz und gar meinem Vater-lande schuldete.“
Wir glauben, dass es sich hier um den König vonSardinien, Carl Albert, und das Frankfurter «deutsche Parla-ment handelt. Gerade damals ernannte ihn die Tagsatzungein zweites Mal zum Obergeneral, und mit gewohnter Rasch-heit liess er zahlreiche Truppen ausheben: „Im Jahre 1849hatte ich die Genugthuung, unter meinem Befehl Bataillonezu vereinigen, welche nicht ganz zwei Jahre vorher gegeneinander gefochten und nun in Pflichttreue mit einanderwetteiferten. Es handelte sich darum, die badischen Insur-genten am Uebertritt auf eidgenössisches Gebiet mit Ver-letzung unserer Neutralität zu hindern. Dieser Zweck wurdeleicht erreicht.“