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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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59
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kend, werde ich mich bemühen, Ordnung und Disciplin beiden eidgenössischen Truppen aufrecht zu erhalten, daraufsehen, dass öffentliches und Privat-Eigentlmm geschont,und der katholische Cultus in seinen Geistlichen, Kirchenund religiösen Anstalten geschützt werde; dass überhauptalles geschehe, um die von jedem Kriege unzertrennlichenLeiden zu mildern. Möge mein Thun dem gemeinsamenVaterlande nützlich sein! Möge, was noch besser wäre, dieheilige Vorsehung es vor den Hebeln behüten, von denenes sich bedroht sieht! “

In der That war der Bruch nicht vollständig; nochnahmen die Abgesandten der Sonderbundscantone an derTagsatzung Theil, noch herrschte ein schwacher Hoffnungs-schimmer auf Erhaltung des Friedens. Die oberste Behörde,als sie am 24. October die Einberufung von 50,000 Mannbefahl, that dies auch nur in der eingestandenen Absicht,die innere Ordnung aufrecht zu erhalten, sie überall wiederherzustellen, wo sie gestört würde, und die Rechte der Eid-genossenschaft zu wahren. Dies war der Wortlaut ihresDecrets. Den General, welchem sie diese Armee anver-traute, beauftragte sie, alle diesem Zweck entsprechendenMassregeln zu ergreifen und die Truppen mit Rücksichtdarauf zu vertheilen.

Dieser beschäftigte sich in Folge dessen vor Allemmit der Organisirung seines Stabes und der Eintheilungder Truppen in Divisionen und Brigaden. Die Oberstenvon Orelli und Gatschet wurden zum Obercommando derArtillerie und des Genies berufen; die drei Verwaltungs-zweige hatten zu Chefs den Obersten Abys im Kriegscom-missariat, den Dr. Flügel im Sanitätsdienst und HerrnBlöseh im Justizdienst. Der in der Eidgenossenschaftdurch seine militärische Begabung und seine Erfahrungen