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Rhone zur Beobachtung des Wallis zurück und nahm andem Angriff gegen Freiburg keinen Antheil.
Diese erste Operation machte zugleich Murten frei,und die Briefpost, welche einige Tage lang den Umwegüber Neuenburg hatte nehmen müssen, konnte sich nunwieder der directen Strasse von Bern nach Lausanne be-dienen.
Während die Verbindungen auf diesem Punkte wiederhergestellt wurden, waren sie auf allen, von der Armeebesetzten und gewissermassen blokirten Grenzen streng unter-sagt. Von dieser Kriegsmassregel durfte keine Ausnahmegemacht werden und sie ward die Ursache, dass Herr vonBois-le-Comte, französischer Gesandter bei der Eidgenossen-schaft, der für einen seiner Secretäre, den er nach Luzern schicken wollte, keinen Geleitschein hatte erlangen können,sich veranlasst sah, die Bundesstadt zu verlassen. Einsolcher Entschluss hätte ernste Folgen herbeiführen können,wenn die nun rasch eintretenden Ereignisse die Diplomatieam Einfädeln ihrer Intriguen nicht gehindert hätten.
Die zur Vertheidigung Freiburgs bestimmten Truppenzählten mit Inbegriff der zweiten Reserven zwölf- bis fünf-zehntausend Mann; sie besassen erfahrene Führer und eineArtillerie von etwa vierzig Geschützen. Drei starke Re-douten auf den wichtigsten Anhöhen deckten die Stadt aufdem linken Saane-Ufer. Zahlreiche Batterien vertheidigtendie Zugänge auf der andern Seite, wo sich auch noch un-geheure Verhaue befanden, speciell bei Mariahilf auf derStrasse nach Bern . Der General hatte über alle dieseDinge nur unsichere und unvollständige Angaben, er mussteihnen indessen, um Nichts auf’s Spiel zu setzen, grosseBedeutung beilegen.
In Folgendem geben wir den Plan, für welchen er