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Dies wird jedesmal der Fall sein, wenn die Eidgenossen-schaft sich genöthigt sieht, ihre Kinder unter die Fahnezu rufen. Und wenn man bedenkt, dass diese mehr alshunderttausend Mann zählende Armee ein Terrain zu ver-theidigen.hat, wie es kein schwierigeres in Europa gibt,dass sie von einem Schwarm ausgezeichneter Schützen unter-stützt wird, die nicht mehr in ihren Reihen stehen, aber
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fortfahren, sich zu üben, so darf man glauben, dass dieSchweiz trotz ihrer Kleinheit noch lange von Feinden ver-schont bleiben wird; denn es wäre bei einem Angriff aufdieselbe wenig zu gewinnen, und viel aufs Spiel zu setzen.
Der Sonderbundskrieg blieb nicht frei von Excessen,es waren deren nur zu viele zu beklagen. Der Parteigeistaber liess sich damals zu Uebertreibungen hinreissen, indemer sie im gehässigsten Lichte darstellte, und wenn mansie mit den Greueln vergleicht, von denen die Geschichtealler Bürgerkriege uns ein so entsetzliches Bild vorführt,so sieht man wohl, dass sie mit Rücksicht auf eine so grosseErschütterung schliesslich wenig zu bedeuten haben. Aus-serdem hat man später alles Mögliche gethan, um durchWiedererstattung und Entschädigungen die Verluste auszu-gleichen, deren Verhinderung im Augenblick der höchstenErregung der Soldaten, und bei der Schnelligkeit der durchdie Umstände gebotenen Bewegungen nicht in der Machtder Truppenführer lag.
Sobald die Unterwerfung des Wallis den Feindselig-keiten ein Ende gemacht und das Truppenaufgebot nurnoch die Besetzung der Cantone zum Zweck hatte, um da-mit den eidgenössischen Commissären die nöthige Unter-stützung zur Aufrechthaltung und Ausführung der Tag-satzungsbeschlüsse zu leisten, wurde die Armee nach undnach beträchtlich vermindert. Der grösste Theil der canto-