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3.
Einleitung zu Handschrift N (D). 1 )
In dem namen des herren, amen.Han ich zu dienst und willen derlöblichen, wirdigen statt Bern , diedenne iren namen und lob nit anmerklich verdiente ere und ritterlicheursach von alter har gebracht hat,und darzu gemeiner Eydgnoschaftvon stetten und lendern, minengnedigen, lieben herren, inbestem darfur öch das allmenglich(die ich darumb diemütenclich bittethaben welle,1 mir fürgenomen hab,dis nacbgemelten historien und ge-schieht, so vil ich denne der in blödi-keit miner dorechten sinnen begrifenmag und ouch zum teil selbs darbigewesen bin, nach der geschechnenwarheit ze beschriben. Wiewol icherkennen, an sinnen, kunst und Ver-nunft uuwirdig sin, so han ich dochdis nit än ursach und hegerfrommer, erbren. biderbenlöten ze Bern getan, den ichbillich, wa ich könte unddarzü gut were, in grösseremze willen wurde, erkennende,das dis ding billichen mit vil grös-seren kriegen und getaten, so siderdem zit und jaren, da sich die löb-lichen geschwürnen blind der hant-vesten, biderben Eydgnoschaft er-hept und iren Ursprung genomenhand, zwüschen dem durchlüchtingen,hochgebornen fürsten des husesOester-rich und derselben gemeinennEydgnoschaft Obertütschenlanden ergingen sind, geanfangetwurde. Es ist aber in minem ver-stand nit nottürftig, so man dochallenthalben in cronicken und andrengeschäftlichen erclerungen finden
4 .
Einleitung zur Handschrift E. 1 )
(Cod. Ems. 391, fol. 12).*)
In namen der heiligen,hochen, unzerteilten drival-tigkeit, gott vatter, sun undheiliger geist, han ich zu lob,ere und dienst den zweien fromen,vesten stetten Bern und Friburg, dieiren namen, ere und lob [nit] änmerglich verdienen und ritterlicherursach harbracht hand, ouch darzügemeiner Eidgnoschaft von stettenund landen, nüt vergessen, denen irmanlicher getaten in dem besten ouchbedenken. Ich bitt ouch alle menk-lich, mir da9 im besten und gnedenk-lich haben und empfenglich wellenlassen sin. So hab ich tur mich ge-nomen dise nachgeschriben histo-rien, so vil ich denne in blödikeit minertoreihten sinnen begriffen mag, undouch zum teil selbs doby gewessenund gesechen han und in warheitschriben mag, w ewol ich erkenen,das ich an sinnen und kunst unkundbin. Darumb beger ich und bitt allefromm, veste, wise lüt und herrndis min schriben zu bessren und michsturen und bas verstan wellend;dann ich wol erkennen, das dis schri-ben und ge-cheft bilch mit grosserkunst und wissheit betrachtet, gesetztund schriben solte gesin von Ursprungder frommen, vesten stetten undlendren der Eidgnossen, vongrossen spennen, irrungen und krie-gen, so lang zitt und vil jar gewesensind zwüschend dem löblichen huseund hochgeborn hsrrschaft von Oes-terich und der vesten Eidgnoschaft,das aber nit nott ist hierin zu schri-ben. Wile aber dise materie jetz ingedechtnuss den lebenden das nüwe