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den vorausgehenden Briefwechsel, ferner durch das Benehmen des Obersten v. Rftrybei der Flucht Ludwigs XVI. nach Vincennes am 21. Juni 1791, der sich auf erhalteneKunde hin sofort der Nationalversammlung zur Verfügung stellte; endlich besondersdurch das neue Reglement vom 13. September 1791, in dem die Nationalversammlungausdrücklich die Beibehaltung der Schweizertruppen vorsah. Selbstverständlich hat esauch bei den Schweizergarden infolge der neuen Ideen Spaltungen in „Royalisten“ und„Repolutionäre“ gegeben und innerhalb der Kasernenmauern mag oft Wortkampf ge-herrscht haben. Die einen mögen sich zugänglich gezeigt haben für die Reden derKlubmänner, während zur gleichen Zeit sich Vorfälle ereigneten, wie der in einerPinte von Neuilly , wo nach Susane einige Gardiften schweren Anstoß erregten durchNeußerungen ihrer unbedingten Anhänglichkeit an den König Ludwig XVI .Die Lage verschlimmerte sich erst mit den ersten Zusammenstößen vom 25. April1792, als Posten im Tuileriengarten eindringende Massen mit Gewalt zurücktreibenmußten. Um die unbequemen Schweizer zu entfernen, erteilte im Juli 1792 die National-versammlung dem Grafen Ludwig Augustin v. Affry (Oberst 1767—92) den Befehl, zweiBataillone an die Grenze zu schicken, was flfry so lange wie möglich hinauszuschiebensuchte, und schließlich am 7. August nur 300 Mann in die Normandie abschickte.Ende der 80er Jahre hatten die Bestände der Stäbe geändert: die Compagniegénérale war von 201 auf 212 und der Regimentsstab von 51 auf 53 Mann erhöhtworden. Nach einem Etat vom 3. Mai 1791 bestand das Regiment effektiv nur noch aus70 Mann Stub, 77 Offizieren undesesden Unteroffizieren und Soldaten, also aus 2165Mann im ganzen, und am 12. November 1792 schätzte der gerettete Affry das Regimentfür den 9. August gar nur noch auf rund 1500 Mann. Von diesen hätten nach p. Mülinen,p. 6onzenbach und andern 800—1200 Mann am Tuileriensturm teilgenommen, darunter42 Offiziere und der Feldprediger p. Loretan.Schon am 5. August hatten die Föderierten einen ersten Cuileriensturm geplant,waren aber davon abgestanden infolge entschlossener Haltung der Schweizer und Unent-schlossenheit der Nationalversammlung. Am 9. abends wurden die Bataillone in Ruelleund Courbepoge nach den Tuilerien berufen, nahmen aber von Courbevoye nur zweiBataillons- und die Oberstenfahne mit, die sechs übrigen Fahnen wurden vergraben.Nur die Fouriere und die Wache blieben zurück, alles in allem 50—60 Mann.In der Morgenfrühe des 10. August sammelten sich langsam die bewaffneten„Sections“ der Vorstädte St. Antoine und St. Marceaux — die Verteidiger des Schlossesbröckelten immer mehr ab; die Nationalgarden, zuletzt auch die Kanoniere , gingenüber, kurz, die Lage verschlimmerte sich zusehends für die Schweizer . Aber noch gegen9 Uhr früh umarmten sich beim großen Gitter Schweizer und Marseiller und wiederumschien trotz der großen Volksmaßen der Sturm vorbeigehen zu wollen, als plötzlich einSchuß oder Schüsse fielen — die Franzosen sagen auf schweizerischer, die Schweizer auf französischer Seite. Das Unglück war da und der Sturm auf das Schloß begann.Der Kampf endete, wie bekannt, mit der Vernichtung der 800, von denen 3—400