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ren, gedachte man von feiten Göldachs mehr-erwehnte Heil. Reliquien neuer * dings undkostbahrer einfassen zu lassen, und solche her-nach Feyrlich wiederum zur allgemeinen Ver-ehrung vorzustellen , wie dann deßwegen beydem Hochwürdigen Officio zu St. Gallen ge-bührender Massen die Erlaubnuß anverlangetworden. In Betrachtung der schon bekantenAndacht gegen Visen kleinern Reliquien woltedie Geistliche Obrigkeit den Pfarrgenosse-nen zu Goldach eine mehrere Gelegenheit ma-chen^ ihren Catholischen Eifer, den sie beson-ders zur Zeit des leydigcn Abfalls für diewahre Religion erzeiget hatten, in Verehrungder Heiligen auszuüben ; und zu disem Endemit einem gantzcn Heiligen Leib beschencken ;welcher mit den alten Heiligen Reliquien herr-lich auögeziehret, hochfeyrlich in die Pfarr-Ktrchcn zu Goldach übersetzet wurde. DerVorsichtige GOtt hat die Begierd angesehen,und seine Päbftliche Heiligkeit 0emen8 derXlil. auf eingelegte Vitt-Schrifft haben demHochwürdigen OKcio von St. Gallen dieseslauffeude Jahr 1761. einen schönen gantzen hei-ligen Leib eines Heil. Römischen MärtyrersValentini samt einem mit dessen Heil. Blut be-sprengten Geschier geschencket, und durch denSt. Gallischen ^gemen zu Rom, Herren Do-
minicus Calzamiglia, General - Administra-toren Montium Pietaris allda , zugeschicket ;wie aus folgenden Aurdencischen Instrument,oder öffentlichen Brieff zu ersehen ist. Nach-