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NUN lasset uns ihne vorstellen als einen Hei»llgen XHuticugen / der unsere Nachfolg er-wartet. Die Kirch GOttes begehet dieFesttag der Heiligen , und setzet ihre HeiligeReliquien zur Verehrung aus , damit dasChristliche Volck aufgemunteret werde zurNachfolg ihrer Heiligkeit. Das ist die LehrDes Heil. Augustütt lib. 2 o. contra Faujtnmc. 21. Populus Chrirtianus memorias Mar-tyrum ac Sanctorum religiosa soleinnitateconcelebrat , ad excitandam imitationem ,& ur meritis eorum socierur , arque orario-nibus adjuvetur. Es wird hcut das erste mahluns vorgestellet der in Goldach ruhende , undfür Goldach wachende Heilige Valentinus.Aber wie ? als eirr Heiliger Blutzeug Chri-sti ; von deine der Heyland sagen kan : Vos
cstis, qui permanlillis mecum in tentarioni-bus meis, Valentine / du bist mit mir ver-bilden in den Hrüffungcn : der mit dem H.Paulus eines Sinns gewesen: Qms nos lb-parabit ä charirate ? Ad Rom. V)cr wirdmich absonderen von der Liebe ? deine dasLob zugehöret , so der Heil. Augustinns derBeharrlichkeit beygelegt: PlTc informar me-
ritum, rcmunerat currentem, coronat pug-nantem. Die unüberwindliche Standhafftig-keit in aller Marter hat Valentinum zu einemHeiliger! gemacht; disc hat ihne belohnet ,und nach dem Streit gccrönet. Billich ver-ehren wir anhcut Valentinum mit Freuden ;seine Tapferkeit, seine Liebe, seine Heiligkeit,
sein