«O- ( io6 ) L«,
im Creutz Trost finden, prs-lent! muners
truirur.
5. Entlichen O auserwahltes Goldach! fi-he das Blut Valentini! Valentinus hat esaus Liebe GOtt aufgeopfferet; nun hat sol-ches GOtt dir geschencket , damit von selbemlieben lehrnest. Ist das nicht ein grosses Glückvor dich? Wäre es aber nicht auch ein Schandvor dich , wann dises Liebs - Blut lauter kal-te Hertzen in dir finden wurde? Valentinushat die Liebe von der an dem Creutz sterbendenLiebe hergenohmen; und du , so oft dises Heili-ge Blut Valentini andächtig küssest, gedenckean die Liebe, nicht nur gegen deinem liebenHeil. Schutz-Patronen, sondern auch an dieLiebe IEsu, die du deinem Heyland schuldigbist. Das gestockte Blut des Heil. Januar«zu Neapel wird fiiessig und wallet auf, so oftes vor dessen Heil. Haupt gestellet wird: Ach!das auch das Blut in deinem Hertzen vor lie-be aufwalle , wann du vor Valentin» demLiebs - Märtyrer, noch mehr wann du vorder gecreutzigten Liebe IEsu dich einstellest.Dann der schlaffend-und wachende Heil. Blut-Zeug Valentinus verdienet unsere Nachfolgin dem Glauben, in der Hoffnung > noch mehrin der Liebe des gecreutzigten. Manent fkies*spes , Sc charitas , tria haec; major auiem.horum est charitas,