Und seiner gantzen Thcbaischen Legion. H
eygen zufallen was dem getödtenThe- der alte Victor/ und beklagte sich Hertz-beer zugehört hat / und je mehr einer lich / daß er so zu einem grossen AlterPersohnen umbracht hat / je grösser» kommen/ und noch nicht würdig gefun-therl rhme an der gemeinen Beut zuge- den worden/für den Christlichen Glau-hvren soll. Welches nichts anders ver- ben zusterben/ und sagte Ach were ichursachet / dann die grimmige Soldaten nur vor zwey Stunden auf Visen P'atzwider die frommen / und Christliche kommen / so were meines alten HertzensThebeer zuerhitzigen/ und wütig zuma- Blut vermischt worden mit demBlut-chen. Darauf unverzogenlich ein gan- Opster so vrl Gottseeliger Thebeer.Alstzeö Heer mit ihren Waffen aufdie The- aber der alte Victor solche Wort so freybeer zugen / mit grossem Geschrey / und herauß geredt / baß er ein Chrrst wäre /Getümmel / fiengen an sie umgeben / haben ihn die Kaiserliche SoldatenUnd umbringen / damit keiner aus lh- umgeben/ wohltcn stracks von ihme fttrren Händen entweichen / und also sie nes Glaubens Bekancnuß wissen /wcl-DerMtzt sämtlich erschlagen könten. Da die chen als er ihn frey bekäme/ schlugenHeilig umringte Thebeer sahen / daß sie sol- sie ihme unverzoglich ftm Haupr ab.wird hinge, ten um den Christlichen Glauben stref Ist also oijer Victor / nach seinem Nah-richt. ten / loseren sie freywillig ihre Ehren- men sighassttg/ andere n Thebaischengürte! aus / legren die Masten von sich/ Martyren zugethan ' und in der Gto-erzeigten sich auch gedultig/und sanffr^ ry gehn Himm;l nachgefolget. Alsomürhlg/ und also war Jung und Alt zu ist St. Mauritius der Oberste Haupt-Todt geschlagen/und niemand versch»- mann der gantzen Tmbaischen Legionnet. Aber vrl ungnädiger/und grausa- mitsamt den HO. Exuperio/ Candi-mer seynd sie milden heiligen Häup- do/ Victore/ Innvcemio/ Virale /kern diser Legion Mauritiö als Ober- und noch fünff tanscnt ferner Kxiegs-sten/ Exuperio denFändrrch/ Candi- Soldaten/ undBefelcbs hadern/ aufdo Kriegsrath/Jnnocenrio / und Vi- dcmPiaß Agaunom Walliß/ den2r.tale umgangen/ dreselbsten geschändt / Herbstmonm im Jahr deß Herren 288.gestossn / und geschlagen / verwundt 1 Aber nach £ asans Baronij Card.Mey-undwütighingericht/alswelchedreRe- nung 299. Theils enthauptet/ theilsdels führer der verübten ungehorsam- erschlagen / und bmgerlcbr worden Undmen gewesen wären. Die frommen solle S. Maururusandem FlußRho-Thebeer aber befahlen GOtt dem All- dan enthaupt worden sein / also das fernmächtigen ihre Seelen / und hätten des H. Haupt in gesagten starck lauffendenhauens/ und stcchens kein acht/ und Fluß gefallen/ und so wen geschwun-war das gantze Erdreich bedeckt von men/ bis es endlich durch deri Genfer-den Leibern der Märtyrer / dre hin / See/ und Rhodanan die S arr W»cnund wider zerstreut lagen / und das Blut in Franckreich gelanget / still gestanden/der HH. Märtyrerstosse durch die Fel- von den Christen mit Andacht aufge-der in den Rhodan. nohmcn / ehrlich behalten / bis daß /
das grosse Thum in feiner Ehr erbau-cap. * Nach dem nun die Kaiserliche/und et/ und daß H. Haupt dahin gelegt /Heydnifche Soldaten den jämmerlichen und andächtiglich verehrt worden. Vonkomtaui Mord an dem heiligen Mauritzifchen feinen des H.Mauritij Kriegs Rüstun-derMarty, Haussen begangen / und deren fahren- gen/ und Zierden hat der Hcryog mm de Haabundereinander außgetheilthat- Saphoysein Seitenwehr oderSchlacht-ten/ da giengeungefehr ein alter Sol- Schwert/ samt einem güldenen Ring.hat Victor mit Nahmen für über / und Ein anderer guldiner Ring wird in Wal-kame an das Ort der Martyrung im listn seinem Kloster auf behalten.SuNWallisser-Land/ da das vergossene hei- Kriegs - Fahnen wird indem Strsttlige Blut noch gerochen / fande auch Magdenburg/ so zu feiner Ehr erbau-allda die Käyserliche Soldaten sitzen / en/ verehrt; sein Gelehn oder Lantzenftolocken/ schlemmen/ und zächcn.Als wird m der Sacrrstey der Kirchen zu' aber der alte Victor von den Käyser- Krackau in Pohlen gezeigt: das Hen-lichen zur Zäch geladen / fragte er/ was cker - Wehr / damit er Gericht worden/diß für ein Freudenfest sein könne Un- ligt zu Prag in Böhmen. Sein H.der so vilen herrlichen erschlagenen Män- Zungen/ so den Christlichen Glaubennern * da war ihm geantwortet / weil frey bekennet hat / ist unversehrt inße alle Christen auß Egyptenland ge- dem Narbonensischen Kloster Consola-bürtig waren/ und den Göttern nicht rionis sä Realis in dcm Bis
wollen Opffern / wären sie auß geheiß stum Tolvvensi neben anderen Heyl-Käyfes Maximiani von ihnen hinge- thumern zusehen. Zu Emsidleninderricht/ und mit solcher Mahlzeit/ Freu- Schweiß/ ein gantzer Arm/ von St.denfest/ und Freyerbeut vom Käyser Ulrich Bifchoffen zu Augipurg/ dahinverehret worden. Darüber scufftzete vergrabet.
P. F. Murer, Die H. Schweitz. D Es
Victorwird vondes Platt«dcnsBe-künnmußweqrn ent-hauptet. -