Sie warenfür denSi ebter ge.furt /unt»bleiben inden Eücm,den stand'hasst.
Ctp. . 4 .
Die HH.werden wi»der in dieGesa agnusverstoffcn /und g'pey-niget.
Fin fjimm.lischesbicchterscheinetüber bieHeiligen
30 Von den HH. Urß/ und Victorn/
Hirtacus der Landpfleger zu Gericht/ chem Liecht der getreue GOtt Visenund liesse die gefangenen Thebeer Ur- HH. Märtyrern/ so von den Men-sum Victorem / und deren Gesellen für schen unterdrückt waren/- klare Zeug-sich bringen/mit welchener nach seiner li- nuß gäbe ihres unschuldigen Lebens ;stigen berrüglichen Art/anfangs freund- dardurch auch andere Christen zu So-lich redte / sie von dem wahren Glau- lothurn gestärckt wurden/ und ihrenben abzuziehen/mirAnmeldung/essol- Christlichen Predigen anhiengen/ undle andererThebeer Todt ihnen ein War- glaubten. Es wolle auch GOtt mitnung sein / den Göttern Marti / Mer- disem Wunderzeichen den Landpflegercurio oder Iovi opffern / und sich bey Hirtacum/ und seme Heydnische Sol-dem Käyser widerum einstellen. Aber daten erschrocken / und zu heylsammevHirtacus richtete mit seinen glaren Forcht/und Bekehrung treiben; dannWorten nichts aus / sonder empfienge sie müßten wider ihren willen bekennen/von S. Urso ein solche antwort: Sie daß dlse Himmlische Klarheit überna-weren einmahl getauffte Christen/wöl- lürlich wäre/ und zu gewisserer Anzei-gn auch Christen verbleiben/ undster- gungdeß Willen-GOttes/ fielen dieden. Über solche starcke Antwort /ent- ungläubige Heyden alle zu Boden/ alssatzte sich der Landpfleger/und aus groß- hette sie der Donner geschlagen. Zusem grünen fienge er an die Heiligen zu dem wahren auch durch dises Himmli-schmähen / daß sie als freche/ stoltze / und sche Liecht / und Göttliche Krafft / alsthorechtige Leuth / sein treue Wahrnung le Strick / und Ketten damit sie gebun-verachteten / und die angedeute Treu- den waren aufgelößt/ und alle ihrewort in Wind schlugen. Ich will euch Wunden geheylet / darauf die heiligendiß/sagt er/besser zubedencke geben/daß ' Märtyrer sämtlich GOtt lobten / undsolche euere Vermessenheit euch nichts ihme danckten/ der herrlichen Tröstung/werde helffen/und euch mehr beschweren und erlangter heylsammer Gesundheitalö ringern/ wann ihr unsere unsterbli- ihrer Wunden/ und sprachen mit dem Psalm. $j.che Götter nicht anbetten wöllet. Königlichen Propheten : Nach der men- und s,.
Hirtacus könte nicht leyden daß ge der Bekümmernussen so ich in mei-seine Gefangne die Warheitso frey sag- nem Hertzen erlitten hab / ist mein See!ten/ die Lugen strafften/ und allem durch deine Tröstungen mit Freudendem einigen wahren GOtt die höchste erfüllt worden. O GOtt mache zuEhr gaben/ darum befähle erstlich der schänden das Angesicht der GOttlosen/grausame Mann seinen Nachrichtern damit sie nach deinem Nahmen fragen/diese Gefangene anzugreiffen/mit Stri- der du allein der höchste bist in allencken/ und Eysenen Ketten zu binden/ Landen/ auf der gantzen Erden,und abermahls in die starcke Gefäng- Aber je mehr der Allmächtige GOtt c» P . f .nuß verflossen / als ob sie seiner Gegen- seine Wunder / und Kräfften erzeigete/ Derwärtigkeit unwürdig wären. Also und den Heyden zuverstehen gäbe /daß p^rHir«müßten die frommen Christen in dem die gefangne Thebeer bey ihme sonders bicKärcker dermaßen verstrickt ligen/ daß ansehen/ und Gnad hettcn/ desto un- Heiiiqmsie ihre Glider nicht könten bewegen / danckbahrer/ und grimmiger der Land- w.b rumj,,wwd ihnen darneben alle Menschliche Pfleger Hirtacus sich erzeigte; derowe- ^rrn.Erquickung/und Tröstung entzogen; gen dieweil er nach gejcheynem Wnn-wurden auch auß Befelch deß Land- derwerck nichts mehr wider die Thebe-vogts jämmerlich in der Gesängnuß er vermöchte/fahrt er mit vollem Grim-mrr mancherley Instrumenten geschla- men herauß / und sagt: Ihr Thebeergen/geplagt/und hart verwund. A- solt eintweders unseren Göttern ihrder unsere Thebaische Soldaten / je gebührliches Opffer leisten/ oder als-weniger Gunst/ Hilff/ und Trost sie bald schmertzliche Peyn/ und Marterfanden bey dsserWelt/ welche die Auß- leyden biß das ihr euren Geist aufge-erwöhlten Kinder - GOttes verachten bet. Auf solches tyrannische Urtheil/auch sie in der eussersten Noth gern v er- St. Ursus ihr Hauptmann in aller Nah-lassen/ je mehr sie ihre Christliche Ge- men antwortete - Christus JEfusun-müther zu GOtt dem rechten Tröster / ser Oberster / Herr und Meister hat umund Nothelffer richteten/ rufften ihn unsert willen auß rechter Lieb/ undum Hilff/ und Stärcke hertzlichan/mit Gedult so vil gelitten / daß wir alleungezweiffleter Hoffnung/ er werde ih- uhrbierig seynd um feinet willen allere gegenwärtige Anfechtung ihnen zum Peyn/ und Marter zudulden. Dar-besten schicken. Dises Andächtige auff liesse alsbald der ungnädige Rich-Gebett/ und Christliche Dancksagung ter einen grossen Haussen Holtz zu,am-ware GOtt dem Herren so angenehm/ men bringen / und vor männiglich an-daß ere'm wunderbahrliches Liechrvon zünden/ darauß dann ein mercklichesHimmel schickte/ und alle Thebeer in grosses Feur sich erhebt/ zu dem mander Gesängnuß erleuchtete/ mit wel- die Thebeer geführt/ damit sie in disrs
Feurö-