54 8 . VERENA Virgo, & Martyri
Zum Beschluß dtser Histori wöh- Mitels deß kräfftigen Fürbitt St. ttwlen wir dem andächtigen Leser weisen si/ und seiner H. Mit-Gesellen/ da-gehn Solothurn; der da wird verneh- selbst von dem Barmhertzige» G-Ottmen/ und sehen/ wievilBlinde/ Ge- erhört/ getrost/ und Gesund seyndhörlose/ Lame/ Gichtbrüchige / und worden. GQTT seye alleinandere elende Persohnen beyder Ge- die Ehr/ Amen.
schlechts/ durch ihren Glauben/ und
cschmbuiig deß WeilM Me«s/
und Wandels/ auch sceltgen Ableibens/und Wunderzeichen der H. Jungfrau /und Martyrin Verena.
Hat gelebt um das Jahr Christi, zoo. ,
Von ihr schreibt Reäa. Caickiaalis Raromus. ?ecru8 Laniiius in ih-ren Marcyroiogiis auf den i. Herbstmonat. Joan. 8mmpKius in seinergrossen Schwerer Cronick im <c. Buch/ am 466. Blat/ doch mit etwascorrupcioo , in Beschreibung deß Flecken Zurzach. krancitcu-i ouilUmaa-vur im t. Buch cte Rebus ttclveciorum csp. 4. toi. zr- Costantzer Lee-vier im Sommertheil I. Scpremberis. und endlich der Ehrwürdige HerrMauritius Adler / des Stijsts Zurzach wohlwürdiger Decanus in seinemBüchlein von St. Verenä Leben/ zuAugspurg Anno irfitf. Gedruckt /auß welchem ( wie auch einem Authentischen geschribnen Büchlein deßStiffts Zurzach - wir nachfolgende Histori bcschrlbcn / und gezogen.
Gap, i.
S Lttenä
Liancr,
land-
Wird jung
Stufst/
und in
Christliche
Glauben
undkrwistn.
jAsdie Lhebeiiche Legi-onsey/ auß was Land/und Statt / auch weß-wegen/ und Ursach die-selbige in unser Schwei-tzerland kommen / und wie sie gemarte-ret worden ; ist meines erachtens indem Leben/ der Heiligen Mauririj /Dicrors/ Ursi/ und ihrer ganßen Ge-sellschafft weitläuffig gemelt worden /daß nicht vonnölhen mehrers darvonzuschreiben; weil dann genugsam be-kannt / daß die Heilige Jungfrau Ve-rena auß Egypten der Statt Thebea/ein nahe Blmsverwande deß HeiligenMauririj / Gebürtig; eines hohen Ade-lichen Stammens/ und Herkommens/und ein Gonseelige Christin war:Dregleich als sie aufdie Welt kommen/ voneinem H. Bischofl / Cheramon mit Nah-men / getausst; deme sie auch / nachdem sie die Jahr ihres Verstands er-reicht / von den Elleren selbe im Heil.Christlichen Glauben zu underweisen /und ru stärcken übergeben worden. Dar-aufdie Heilige Iungftau sich m Christ-licher Erbahrkeit/ Zucht/ und An-dacht/ dermassen beflissen/ daß sie in
wenig Jahren / Christi / und des H.Glaubens / Erkanntnuß dermassen be-griffen/ daß sie demselbigen frey öffent-lich / ja auch mit der Marter zubezeu-gen/ ein sonderen Muth/ Ernst/ undEyffer empfangen. . Nun begab essich/ als dieerschröcklichsLyranneyderKayseren Diocletiani / und Maximia-ni also zunahm/ daß jhr LehrmeisterCheramon neben vielen anderen Chri-sten in Egypten gemartert wurden /und durch mancherley Peyn die Cronder Seeligkeir erlangten / ( welcherGedächtnuß den 22. Christmonat inder Carholischen Kirchen gehalten wird)da komme S- Varena zu ihrem Blurs-verwanden S. Moritz / derallbereir inklein Egypten sein Thcbejjche Legion/als sechs taufend/ sechs yundert/sechsund sechtzig Mann zusammen gekracht/dem Kayser in Italien zuzuziehen Zun-der diser Legion begab sich auch die H.Verena / nicht auß Leichtfertigkeit /sonder mehr auß Andacht / die HeiligeStatt zu besuchen/ und die Martyr-Cron zuerlangen: diser gäbe Mauriti-us / zu einem Beschützer ihrer Keusch-heit / und Trost der langwirigen müh-seligen
Martyro»log. Baro»nij, flcC*-nilij.
Bett»»kämmt ist,chalienm'tder Leg'»"'