Partis sub,circnciui.
Stirbt
Eottseeli--
Von dem H. Germano / Abk/ und Märtyrer. 77
sagt / er sey von etlichen so zu S. Gttmani Zeiten gelebt / und alles gesehen/dise Hjftori zu schreiben ermähnet worden: Nennet derselben zweyen / ncm-ltch Chadoaldum/ und Andium/ von denen er. solches erlehrner/ und wirvon Wort zu Wort auß dem Lateinischen ins Teutsch gebracht. Von S.Germano tractiert auch das alte Baßler Brevier/ aufden 21 Hornung»Item Christian Wursteysen in seiner grossen Baßler Chronick / fol. tuAuch hat Sebastian Brand V. l. D. sein Leben Klegiaeo Caroune beschriben.
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Anet Germanus ist zuDri-er in der alten Ertzbischöff-lichen Statt gebohren/ des-sen Varrer Optardus Ade-lichen Stammcns/ und sei-ne Vrüver Opromarus /Und Numerianus waren. Optoma-rus des Germani elterer Bruder/wä-re an Dagoberti deß Königs in Franck-reich Hofin grossem Ansehen / wie auchunder dem König Sigebertv/ wegenseines hohen Verstands / und Weiß-yeik/der fürnehmste/ und berühmteste.S. Germanus wurde Mvdoaldo demTrierrschen Bischofffreye Kunst/ undGottsforcht zulehrnen/ ündergeben:Der fromme Bischoff ersähe an demJüngling gute Art / schönen Verstand /und Gottes Genade / vorsähe auch daßmitler Zeit grosse Ding GOtt mit ihmwürcken wurde ; underwise verwegenihn in aller Gottsforcht/ und Tugen-den/ also daß der Jüngling darinnen mitmanNiglichen Verwunderung/ zunäh-me. Da er zu Hertzen führest dirLehr S. Pauli deß Apostels/ daß al-les Zeitlich vergienge wie der Schatten/und wer ®ott dienen wolle / alles sol-le verlassen; hat er <3. Germanus sei-uem Lehrmeister Modoaldo sein Vor-haben eröffnet/ Erlaubnuß begehrt dieWelt gantzlich zuverlassen/ und GOttallem in einer Wildnuß Mienen ;chrßgeschahe im sibenzehenden Jahr seinesAlters. Der Bischoff ein hochwei-ser Mann/ wirderriehte dem frommenJüngling wegen seiner Jugend / soreiff bedencklich / schwärs Vorhaben 1Und neue Weiß zuleben. Germanusaber auß Göttlicher Eingab/ liesse sichvon deß Bischoffs Gutachten nicht ab-wendig machen / sonder nähme vonchm Urlaub/ theilte sein VatterlicheErbfthaht den Armen/ und zöge Mitdrey Gefährden zu dem Bischoff At-nulpho / welcher damahls in der Einö-de Horenberg sich aufhielte. Arnul-phus nähme German samt seinen Ge-Wrden mlt freuden auf/ thäte ihm nachKloster Gebrauch S. Benedicti Ha-bit an/ Hesse ihm ein Krantz scheren /behielte ihn ein gute Zeit bey sich / leh-tete ihn die Klösterliche Zucht / undLeben.
Darnach käme S. German in S.Romarstl Kloster/ zu oberst auf demBerg ( jetzo Römelöberg) gelegen /welches er erbauen. Von dannen erzween Gesellen zu seinem jüngern Bru-der Numeriano abfertigte/ ihn zuer-mahnen/ daß er sich auch zum Geist-lichen Ordensstand bequemen/ unddetüppigen Well abkünden solle. Nu-merianus ließ ihm diß ersuchen gefallen/und folgte ihm; wurde ein Mönch inS. Romarici Kloster / in welches be-dr Brüder German/ und Numeriattzusamen kamen/ wurden von den Bru-dern ermeltetts Klosters freundlich/ undmit Freuden empfangen/ und aufge-nohmen. Und weil ein Gottlieben-des Hertz/ und unsträfssch Leben/ sichnicht verbergen kan/ German so vonGOtt zu höherm Stand berußen/ nachdem er in dem Kloster S. Romariciangenohmen worden / ergäbe sich Gottdem Herren mit Betten / Fasten / undWachen/ und brachte manche Nachtin Andacht zu/ suchte in Kleidung /und leiblicher Ausienthaitung nichts /als die blosse Nochmrffr ; eusserte sichauch nicht mit seinem Bruder in Waldzugehen / Holtz zusällen; und auf sei-nem Axeln nach Hauß zutragen. SeinLeben/und Wandel war allen Bru-dern ein Beyspil/ und Exempel Geist-liches Älosterlebens / deme sie sich auchnachzufolgen beflissen. German a-ber deme Weltliche Verehrung nichtgefiele/ deßwegen undekant begehrtezuleben/ menge mit Numeriano seinemBruder/ sciMt Chumiano oder Cunarnv / einem gebohrnen Burgunder/ vonS. Romaric» Kloster weck/ willens inBurgund in das Kloster Luxovium /oder xusse zuziehen/ welchem damahlsAbt Wandelberrus mir grossem Lob /und geistlichem Eyffer vorstünde. Alssie da ankommen/und Abt Wandel-berrus aus Götllicher Offenbahrungerkennst/ was Ursachen vorige Woh-nung German / und seine Mitgcfährrden/ verlassen/ und gen Lusse kommen;nähme er sie mtt sreuoen auf/ und lies-se sie under seinen Brudern wohnen»Nach kurtzerZeit/ als dttfrömmeAbkdeß Germans Fromkeit/ und heiligLeben vermerckt / ermähnest er ihn dieÄ z Pries
Lap.».
Numena«nus Er.GermansBruder ver»iaßl dieWeit auch-.
S GerUiU.ni strengeskeben.
Kdmk mttandermgen rurovkum in dasKlvlicr.
Wird Prie-ster.