j6 8. GERMANUS, Abbas, & Martyr.
da er dos schön Gelent zu drey under- nuß war sein Übung / sein Ligerstattschidlichen mahlen gehört/ hielte er darr war ein Haussen Stem/ warmer darfür/ das. es ein übernatürlich Geleut raus auß natürlichem Antrib sich zuwäre/ (sintemahl in drser Landschajft Ruhe legte/ nähme er noch Aschen fürkerne Glocken warenzufinden ) dancke- die Nasen/ daß er solche im Schnauf-te er GOtt für die grosse Gnaden / und fen anfiel) zöge / dardurch den Schlaffals der Tag anbräche/ machte sich Hyr minderte / und dem Fleisch die Ergetz-merius Weegfertig dem Älockenklang lichkeit abschnitte. Sem Speiß wa-nachzusetzen ; käme mit geleyd eines re ein Gerstenbkvd/ auch mir Aschen/
Engels wider gen Susingo sein erste und Wasser besprengt/ asse underweir
Wohnung / in ein lustiges Land / in len etwas wenigs darvon zU Velper-
wclchem der 5tlockenkiang erschallete / zeit/ oder wann die Sonne zu Gna-
Erbittet da schnitte S. Hymerius von einem den gieng/ und zwar erst übern dritten
von GOtt Baum ein Zweig/ welchen er von der Tag/ mit grosser Abstinentz. Die
cinDro». Rinden loß gemacht / und in die Err andere Zeit vollbrachte er mit Betten/
mn ' den gesetzt / auß welcher alsbald ein Fasten/ und Wachen. Solches un-schönster Bronnen entsprungen/ so noch strasstich Leben übte S- Hymerius wie
aus den heutigen Tag quellet/ undS. gesagt/ neun gantzer Jahr mit merck-
Hymersi Bronn genennet wird / zu licher Vollkommenheit; darnach wur-
vilen Äranckheiten dienstlich / und de er Kranck/und da er sem hohes
heylsam. Alter erwogen/vermerckte er sein Sterb-
stündlein nicht fern zu seyn / liesse sich<7-p. s. Ab disem ergötzlichen Bronnen - in S. Martini Kirchen welche er aufrDaurt rin Huel erfreuen sich S. Hymerius Hertz- gebauen/tragen : in welcher er nachmidWodn. danckete GOtt um bescherte Gut- verrichtet Beicht/ und mit dem Hoch-start. ‘ that/ erkennete darauß/ daß er von - heiligen Sacrament des Altars verserdem heiligen Engel an diß Orth gefüh- hen/ den 12 . Novembris/ under demret / daß überig seines Lebens im Dienst Gebett so er mit seinen Brudern / undGOttcs allda zu vollenden. Da- Priesterschafft / mit Eyffer/ und An-tum erwählte er ihm disem Platz zu dacht verrichtet/ sem H. Seel/ undeiner Wohnstatt/ bauete mirler Zeit Getst / GOTT seinem Schvpffer/ undauß milter Hand frommer Jnnwoh- Heyland aufgeopffert / und zur ewigenuern/ ein Kirchen zu Ehren S. Mac/ Freuden aufgefahren. Wie ange-tini Episcopi Turonensis / welches hei- nehm aber GOTT dem HErren seinligen Gebein und Reliquien er mit sich Leben/ und Tod gewesen/ bezeugenFührt ritt dahin gebracht. Es hat auch diser vil -und manche Wunderzcichcn / wel-H. Hymerius ein neue Weiß / Und che doch wegen lange der Zeit/ und dervorn. strenge Form zuleben/ und GOtt zu Menschen Unfleiß in Vergessenheit korn-dienen angestellt / dann neun gantzer men seynd. Sein heiliger Letb wmdJahr in denen er noch dises Orths ge- durch seine Brüder in gemelter Kirchenlebt; war sein gantz thun ein unabr S. Martini ehrlich begraben / undläßlicher Kampff wider die Welt / das wird der Kreiffenklau voller HeylthumFleisch / und bösen Feind/ Betten /. in der Stifftkirchenzu Delspergund Betrachtung Göttlicher Geheim- gezeiget/ und gesehen.
asMm, und Wmer deß UM-
gen Gcrmani BcncdictinerOrdcns/understen Abts deß Klosters omnck v a iiis,imMünsterrhall/ Baßler Bistums gelegen.
Lebte im Iahe Christi 600. und hernach/ stürbe den 21. Februavss.
Diß Leben hat beschuhen Bobolenus ein Priester / welcher in -er Vor-red an die Geistliche Brüder vemolaw, i^auckemunckuw, Lc Ni^otcistum^
sagt/
Pa n ts Gib.citcnciu».
Stirbt
EottststiS-