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nen zuwetchen/ und miemandsweitzu-heleydigen. Und als er wider außge-lendet/ erzehlte er seinem Abt was ergehöret / diser gehet in die Kirchen /und fordert durch ein Zeichen die Bru-der zusamen; eher sie aber zusingen an-gefangen/ höreten sie ein greulich Heu-len/ und Geschrey/ welches die böseGeister auf den Bergen erweckt; daßverursachete/ daß die Diener GOttesdesto eyfferiger anfiengen zu betten /und Göttlichen Schutz/ und Barm-hertzigkeit begehrten. Nicht lang her-nach wurden etliche Innwohner / so derAbgötterey noch ergeben/ attß Mißfal-len / und Verdruß/ daß ihre Götzenvon ihnen zerschlagen waren/ entzün-det/ und aufrührisch : zogen ihren Her-tzog Guntzonem an sich/ verklagten dieDiener GOttes bey ihme/ fürgebend;die gemeine Jägerey / und Fischereywerde von ihnen verderbt : Als derHertzdg dises hörete / wurde er entrüst/schickte nach ihnen/ gäbe Befelch sieauß dem Land zuverweisen. Dawurden den Brüdern ihre Kühe genoh-men/ und wurden in Unwegsame Orthabgeführt. Zween auß den Brüdernfolgten denen alsbald nach; welche dieDieb erschlagen haben/auch alles/ daßsie bey sich gehabt ihnen abgenohmen /und zogen also darvon. Die übri-ge Brüder verwunderten sich warumdie zween so lang außbliben/ schicktenandere nach ihnen/ welche sie Tod ge-funden ; nahmen derer Cörper auf ihreAchslen/ und trugen sie zu ihrer Ca-pellen. In solcher Betrübnuß komtauch Bottschafft vom Hertzog/ der ih-nen das Land zuraumen Befelch ertheilt/darauf beschlussen sie einhellig in Itali-am sich zubegeben. Weil aber der hei-lige Columbanus ferne Bruder sehrbekümmert sahe / spräche er ihnen Vat-terlich zu : Er sey guter Hoffnung /GOtt der Herr werde ihnen Agilulphumder Lombarder oder Italiener Königgeneigt/ und willig erzeigen/ und einftidsamme Wohnung weisen.
In dem sie allbereit die Reiß zuvtr-richten fertig/ dahat urplötzlich denH.Gallum ein Fieber angestossen / deß-wegen er seinem Abt zu Fuß gefallen /Und ihme angezeigt / wie er mit demgrossen Fieber behaffret/ die fürgendm-wene Reiß nicht trauere zuvollbringen.Der Abt bildte ihm für / es liesse ihmder heilige Gall Visen Orth / da er so vÜMühe / und Arbeith gehabt / zuwohlgefallen / und deßwegen der weitferti-gen Reiß sich beschwerete; spräche zNthme: Bruder ich achte das / weil duso vll für mich verrichten / und thun sol-lest / dlse Reiß dir beschwärlich zusein.
P, F. Murer, Die H. Schweitz.
Aber diß befehle ich dir in meinem Ab-chid/daß du/so lang ich leben werde /'ein Meß haltest/ und da er ihme erlaubtrir sich selbst zuleben / zöge er ab vonihme.' Nach derer Abzug / legte derheilige Gall seine Netz / und Haußge-fahrtlein in ein Schiff / und fahret mitseinen zweyen Mitbrüderen / und Cle-ricis / Magnoaldo / und Theodorico( welche ihm der heilige Columbanuszu Trost gelassen / über See nach Ar-bon/ zum Priester Willimalö/ und daer dein sein Netz übergeben/ erzehlte erihm mit weynenden AugeN / was sichMit seinen Mitbrüderen verlosten : be-kennet ihme darbey die Ursach seinerKranckheit/ bittet denum Pfleg / undBeystand. Willimarus empfanget dcttheiligen Gallum gar freundlich / über-gibt deme allernächst bey der Kirchen einHauß zu seiner Nothrrufft/befähle sei-nen zween Gefährten / Magnoaldo '/Und Theodoro / daß sie mit allem flerßihme pflegen / Und auswarte'n sblten.Über erlich Täg hat die Kranckheit sichgemiltert/ daß er wider zu Krafften ge-langt / und endlich gar gesund morden-.Der fromme Priester Willimarus / hättte ein Caplan/ Hildebald genannt / di-ser hätte aller Weegs / und Gelegen-heiten der Wildnuß kundschäffr; danndeß Fischen / und Habichsfangs ntzgenpflegte er die Wildnuß offt durchstri-chen / und alle Wrnckel zuerkündtgenWeil dann der heilige Gall 'mir dein inFreundschafft gerathen / fragte er den-selben / ob er nicht in der Wüste einOrth ersehen / in dem er wohnen Moch-te / dann er grossen Lust hatte seinesLebens übrige Zeit in erster Wüste zu-vollbrtngen ? deme gab der Diacon zutAntwort : dise Wildnuß hätte pil Was-sers / sry gantz rauch mit Bergen um-fasset / hatte krumme umschweiffendeThäler / in welchen vil grausame ThierZdann neben den Hirschen / und derglei-chen Wild / so nicht so gar schädlich fhabe es auch Bären/ wilde Schwein-und reissende Wölff. Deßwegen be-sorgte er / wann er ihn darem führestsolle/ er dörfftevon denen angefallen/und aufgeriben rverden. Der Heil.Gall aber sagte: Ist GOtt mit Uns /wer kan uns zuwider seyn ? so ist gewißdaß denen die GOtt lieben/ alles zumbesten gereichet; der Danielcm ist derLöwengruben errettet / kan auch unsvon solcher Thier Gewalt erledigen >Darauf der Caplan / er solle in seistTaschen / was er bedürfftig Mit nehmen?Morgens wolle er ihn dahin sichren.Ist also ded heilig Gatt den gantestTag nuchter verblrben ! . und biß aufden andern Morgen «mstandig dembett obgelegen."
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Kvmt kräikwider gcnArdon.
leucht«: .durch slrtlctktum] Hilde.baiM in detWildtnußein Woh»nun-.