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trüge er am Abend ein brennende Ker-zen in die Kirchen/ hat selbe auf denLeuchter bey des Heiligen Grab auf-gesteckt/ welche darab brennend aufdas Grab gefallen/ verbrennede dieGrabdecken halben theils/ ist auch al-so erloschen / hat weder dem Stab/ nochandern Decken/ und Sachen/ so überdem Grab gehangen/ kein eintzigenSchaden mehr gethan. Frühe kom-men die Brüder in die Kirchen / erse-hen was geschehen / entsetzten sich da-rüber nicht wenig : danckten GOTTdarneben / daß er grösser» Schaden /und Brunst genadiglich abgewendethätte. Über den dritten Tag/ alssie zur Metten giengen / fanden sie bren-nende Lieckter m der Kirchen/ und zwe-en Knaben/ einen zum Haupt/ denandern zu den Füssen / bey dem Grabstehen/ und die verbrennte Decke zwi-schen ihnen ligen: Man hörete auchzween Chör der Engeln/ einen umden andern auf daß lieblichest Singen.Morgens gehen die Brüder mit Sorg/und Forchr in die Kirchen/ finden dieDecke/ so zuvor halb verbrennet war/über dem Grab außgebreitet/ ohn al-les Zeichen des Brands; Es wäre auchdie Breite/ und Lange daran/ dreyElen erweitert/ damit dis Wunder-werck desto höher gehalten / und ge-pryßen wurde.
, Zu Zeiten Carolomanni des gros-557' sen Hoffmeisters/ war in einem Dorffver. ein armen Mann / diser hatte ihm für-*?.!/genohmen/ neben seinem Weib des H.
Galli Celten/ und Begrabnuß zubesu-** chen/ dessen Weib hätte ein Altar De-cke auß Andacht zugericht/ an dem H.Orth / samt einer Bildnuß von Wachs/zuopffern/ welches sie in das Tuch ein-gewicklet/ und zu andern Kleidern tnihre Trucken gelegt. Es geschaheaber daß ihr Hauß / und alles so da-rinnen abgebronnen / und zu Aschenworden. Nach der Brunst wolle manaus der Wallstatt das alte Eysen zusa-men lesen / befanden darneben auchdas versprochne oder verlobte Altar-Tuch under der Ascken / auch das wäch-sene Bild qantz unversehrt darinnen / dadoch das Feur die Drucken/ und alleswas darinn wäre/ verzehret hätte.Daraufverrichteten sie ihr Gelübd/ undSeigren das Wunder an.
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6 .
Cap-
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.2n selbigem T)rff/ zu KönigsPwini zeiten/ wurde ein MannWilli-mar genant/ sehr Kranck/ diser ver-spräche ein Roß / und zween Ochsen(wanner wider Gesund wurde) indeßheiligen Galli KircherLzuverehren: AlSer noch selben Tag Gesund worden/be-P. F. Murer, Die Sch»ei«.
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gab es sich / daß er mit Birthlome sei-nem Herren bettens wegen/ eben aufdemselben Roß/ daß er Verlobt/ zudes heiligen Galli Cell geritten : Alsaber nach verrichter Wallfahrt/ alleandere wider nicht weit von der Kir-chen aufgesessen/ stunde dessen Pferdallein still / daß es weder mit schla-gen/ noch sporen möchte von dannen'getriben werden ; Darum straffteihn die Schand selber / daß er seinSchuld/ und Betrug bekennete/ opf-ferte das Pferd bey der Kirchen Thürauf/ und zöge mit andern/ nach em-pfangenem Seegen/ nach Hauß.
Im vierden Jahr der RegierungCarolomanni/ lasse ein Armer in ge-nanntem Dorff Rotunwilla / welcherzu dem heiligen Gallen Wallfahrtenwolte / und weil er kein Opffer hätte /seyn Andacht damit zubezeugen/ ist eraus Teuffiischer Eingebung zu Nachteinem Reichen in sein Hof eingestigen/hatein besetzten Jmenstock in sein Haußgetragen ; da er die Immen nun er-steckt/ das Honig vom Wachs geleustert/ gehet er nicht lang darnach mitanderen S. Gallo zu/ und als ein jeg-licher dort seyn opffer aufopfferte / be-findet jener/ so das entfrembdte Gutherfür thun wolte / daß das Wachs ineinen Stein verändert sey; entsetzetsich hefftig darüber/ bekennet seinemMit gefährden/ wie er gehandlet/ undein Diebstall wollen opffern / welchesaber dem heiligen Gallo Mißfallen.
Als Victor der Chur Rhatier Graf/verstanden / wie täglich bey deß Hl'il.Galli Grab grosse Wunderwerck ge-schehen/druckte ihn der Neyd/ woltmit Kriegsmacht heimlich durch dieWildnuß das Kloster'überfallen/ unddes heiligen Gall» Gebein / wo mög-lich entführen. Als aber dessen An-schlag ruchtbahr worden / hat man heim-liche Wachten/ theils von Kiosterlcurten / theils von umligender Vaurschaftangeordnet / und den Grasten von derTyranney abgehalten. In einer Nacht/als man des Grasten Überfalls sichbesorgte/ und auf einem Berg bey demKloster/ Wacht gehalten; sahen dieWächter ein klares Liecht von dem Him-mel herab kommen/ auch den gantzeuKirchenbair mit Liechtern umgeben/dieverwunderten sich / lausten der Kirchenzu/ als sie dahin kommen/ und demGlantz noch vor Augenhätten / erheb-te sich das Liecht wider dem Himmelzu. Auß disem Wunder nahmen dieWachter ab / ihr Schutz / und Wachtumsonst/ und vergebens zuseyn; weilGOtt selbst ein Beschirmer dis Ortho /M » Und
Diebsiallwird kurikbar.
Cap. 17-,8 .
Graf Vir»tor so dasKloster zivberaubenwillens /wirf abge»wendn uubgestraßr.