Can. i.
©. MagniHerkoiken-
IieKet inFianckrcichzu Cvium-bano/ bcngrilliichcnOrden an>»unemmen.
94 8 . MAGNUS, seu MAGNOALDUS Abbas, & Confess.
wie hn Priester vom Altar geht/ sal- dem heiligen Creutz/ versihet ihn mrtlet er dem zu Füssen / bittent er wolle dem Hochwürdigen Sacrament deßGQtt für dem Stummen anrüsten: der Altars / bald wird die Znng gelöfet;Priester sagt ihme es zu / bettet für den damit Lobt er GOTT / und gieng
Stummen/ bezeichnet ihn darnach mit Gesund nach Hauß.
ysßV.
as »en/ Wtcrben / und 8un-
dcrwerck des Heiligen Abts'/ und Beich-tigers Magni/ oder Magnoaldi.
Stande im Jahr Christi 68z. Oder 690. Den 7. September.
Sem Leben hat in zweyen Büchern weitlauffig beschriben Theodo-rus/ St. Galli Jünger/ welches bey. Melchior« Haimißfcld Goldastcn
Tom. 1. Alleraanmcarum Rerum, parce secunda, ZustndtN. ItkM A.R. Marcinus Abbas Faucensis, Anno mri. In LätklN M Druck ÜUßgaNgkN.Auß disen zweyen ist das unsere in kürtze verfasset. Dessen gcdenckmauch a.. ?. Lanistus, im Teutschen Marcyrologio, auf den < 5 . Hcrbstmo-Nat. Tbricbemius de Viris illustribus Ordinis S. Benedicti. ArroldusWum, üb. 3. Ligni VitX 6. Septembris. JttM dit Augspurgcr/ Co-stantzer/ und Bündtncrifche Breviaria, ^oan Scumpbiu, in feiner grossenSchwkitzerifchen Chronick üb. 5. cap. I. Und letstlich Jodocus Mec^ierusStatthalter zu Wyl/ Prüfest^ S. Galli, in Annalib. Sangallenstbus, lib. r.&. 2 . De Vins Illustribus Monasteri) 8. Galli.
Anet Magnus/ oder Mag-noaldus ist gewesen außHibernia vom altem Kö-niglichem herkommen/des-sen Vatter Severus/ dieMutter Theoelea gehest-ftn; diser Jüngling verliesse Vatter /und Mutter t Hab / und Gut / und seinVatterland / GOtt desto emsiger zu-dienen. Zöge über Meer in,Francksreich / weil er vernohmen / daß der H.Vatter Columbanus mit Gallo / undandern Gefährten auch in Franckreichzu Sigeberto dem König zugezogen /welcher ihnen die Einöde Luxoviumi ein-geräumet/ und da ein Klösterlein auf-gebauen / in welchem sie ein Gottgefäl-lig Leben führeten. Weil dann ihraufrichtiger Wandel / und frommes Le-ben allenthalben erschallet / kamen zuihm von nah und weit entlegnen örthernvil Aveliche Kinder / der Welt abzu-dancken / und sich in geistlichen Standzubegeben. Under denen wäre auchMaqnoaldus mit seinem Vettern / undGeleitsmann Fiaerio. Als sie zu Lu-xovio ankommen / redten sie S. Gal-lum an/ deme entdeckte MagnoalduSseyn begehr/ und Vorhaben/ wie auch
was seyn Gefährd gesinnet were. Ichsitze / sagte er/ euch im Dienst Got-tes allezeit eyfferig/ und beflissen/ dieEinöde/ und Wildnuß zuvorderst Liebhaben; in welcher zuvor die wildeThier gewöhnet/ euch aber haben wei-chen müssen; derhalben begehr ich de-müthigst in euer Gefchellschafft ange-nohmen zuwerden. Als S. GalluSMagnoaldi begierd erkennete/ und sa-he sein Demuth / in allem gesorsamlichsich anzubieten ; thäte er es Colum-bano zuwissen/ und führete sie zu Ge-sicht ; antwortet der heilige Vatter;Villich ist es/ daß wir die jenige/ soin geistlichen Stand eintretten wollen/in einem/ und andern beruffen / underkündigen/ wann sie bey uns sollenauf-und angenehmen werden ; Alsasber Magnoald die kurtze Zeit/ in derer bey ihnen wohnete / die grosse L«eb/Jnnbrunst/ und Andacht/ auch un-derthantgste Demuth der Brüder sahe/kehrte er abermahl zum heiligen VarrerColumbano um den Orden anzuhalten/mit Zusagung alles Gehorsams. Da-rauss empfienge er das Geistlich Kleid/thäte zu feiner Zeit seine Gelübd/ undwurde hinfüro Magnus genennerrnach
sei-