Von dem heiligen Magno/ Abt/ und Beichtiger. 9 ^
feinen Tugenden / und Verstand / daß den heiligen Ehestand zubeaeben; da baihn G-vlr noch grösser machen wolle, sorgte Brunechildis ihr Pracht/ undDann Magnus zu Teutsch/ Groß lau/ Meisterschafft/ so ferrn diß geschehe /tet /. deßwegen er auch Magnoaldus müßte sich bald enden / und sie von HofM No» genannt war. Miller Zeit vertraue- ausgefertiget werden. Beflisse sich /rr n'llrr. Ee der heilige Columbanus Magno die und überredte den König'/ Columba-Kellerschlüssel/ machte ihn zum Keller, num mit Gallo/ Magno/ und etlichenEs begab sich aber/ daß Magnus um andern Brudern zu entlassen/ und ausEssenzeit/ ein jünger« Sonatium mit dem Reich/ und Kloster zuschaffen.einer Kanten in dem Keller schickte / Also begaben sie sich auf den Fluß Li-Bier zulassen ; in dem er aber das garim schifften nach Turon / allda deßBier in die Kanten lasset/ und den heiligen Martini Bischoffen Grab zube-Zapffen bey sich in der Hand behielte / suchen/und ihrer Andacht auszuwarten.ruffre ihm Magnus / welcher aus Lie- Von bannen kamen sie zu dem Königbe deß Gehorsams / alles stehen lassen/ Clothario / oder Lothario / ChilpericiSSjfw* Und S. Magno zugeloffen. Als aber Sohn / welcher dise gern hätte beysichMagnus deme gesagt waszusagö/ fragte behalten. Aber der heilige Columba-er Sonarium/ was er mit dem Zapften nus wolte nicht bleiben/ grösser« Haßin der Hand thäte ? Sonarius erschrickt der Königin zuvermeiden. Von Clo-sehr / und weiter meinete das Bier thario kamen sie zu Theoberto/welcherwäre alles ausgelosten / laufst er dem sie freundUch empfieng/ und in seinemKeller zu / findet die Kanten übern Pallast beherbergte. Da kamen nochRanfft voll / als ob die Kanten mit ei- etliche Brüdcr von vorigem Klosterner schönen Cron geziehret wäre / es Luxovio zu Columbano / so Brunechil-ware aber nicht ein Lröpfflein auf die bis Verfolgung entgangen; deßwegenErden kommen. Sonarius da er di- König Theoveberrus dem heiligen Lo-ses vermerckt / liesse wider freudig zu lumbano und seinen Mitgefährten er-dem heiligen Mangen/fiele ihm zu Fuß/ laubt / in seinem K önigreich ein Qrtherzehlct ihm was im Keller geschehen, und Platz für ein Kloster zu erwöhlen.Magnus gieng mit einePriester Winia- Da kamen sie an demZüricher See/ daco auch in den Keller befände wie es So- die Limmar emfliesset/ in em Dorffnarms hätte angezeigt. Dise zween Tucconia/Tücken genannt / wohnetenzeigten das Wunder S. Columbano allda ein kleine Zeit / weil sie Glaubensan / und schribens seiner Heiligkeit zu. halber vertrrben wurden. Von dan-Aber Columbanus sagte: Liebe Brü- nen zogen sie gen Arbon/ und Bre-der/ diß Wunder ist nit meinen Ver- gentz/ was sich da verlosten / ist in Ver-diensten/ sonder Magnoaldi Gebett / gehendem Samt Galü Leben zufin-und Gottsförchtigem Leben zuzumes- den. Einsmals schickte <e>. ColuM' sen ; darauf fiele Magnus Columbano banus den Magnum Apftel zujuchen /zu Fuß / spräche mit grosser Demuth : als vil ihnen den Hunger zustillenvon-Vatter laß solche Wort/ und Gedan- nöthcn wäre. Aber er fände bey dencken nicht aus dem Mund / und Her- Apfteln ein Baren/ welcher die bestetzen. Aber Columbanus befähle ihm Apssel für sich gelesen/ und ge,reffen /zuschwcigen / sagte: ich hab ein Engel Magnus entsetzt sich ; bezeichnet sichGOttes dir sehen vorgehen / als du mit dem H. Crcutz/ und auß geheißSonarium forderste / welcher das Heil. deß Vatters Columbani / geborte Mag-Creutz über die Kanten gemacht / daß nus dem Bären / er solle mit einemsie nicht übergeloffen/ wie du selbst ger theil Apssel zuftiden seyn / machte mitsehen ; deßwegen du billich Magnus/ einem Stecken durch die Hecken / unddas ist Groß/ von dem Brüdern ge- Stauden ein lrich/ undZrhl/ daßübe-nennet wirst. ■ , . . . rig solle er seinem Varrer/ und Brü-
'P- r. Als Sigebertus Kvmg m Franck- dern lassen. Der Bär ließ sein Ge-reich erstochen worden / und sein Sohn ficht/ auß Gehorsam zu der Erden /Hildebertus gestorben/ theiletenHtl- lasset Magnoaldum seine Apssel austerdebertizween Söhndaö Reich/ Theo- sen/ und heimtragen. Warde auchdoricus bekam Burgund/ Theodober- hernach wahrgenohmeu/ daß der Bär/ws aber Austrasiam. Theodoricus so lang die Huuge da verbliben/ seyns'ktz. Co» "ebre Columbanum sonderlich / er- Z.ihl niemahlen übertreuen. ÜbetMana,,- frcuete sich/daß ein so Gottseelige vier Tag lchickte GLtt seinen Dienerenreich 5' . ^kseUschafft in seinem Reich wohnete. vil Böge! / von denen fienge Mang /n ' Als. aber Brunechildis die alte Koni- und andere Brüder mit den Händen /gin/ Theodorici Großmutter / ver- daß, sie Z. Taq zu Essen hätten; denmerckte daß Columbanus den König übngen grossen Haussen urlaubte Mag-zu keuscherem Leben anmahnete / von nus Wider wegzufliegen / und ist auchden Kebsweibern zulassen/und sich m geschehen. .
Wie
Die Heiligeziehen hin/und her /kommen anZüricherSee / undgen Bre.gcntz.
Die S.Mang dieApffei miteinen Bareabgetheilt.
Vögcl fotti;nu n häuffeniv'tß sücdas Klosterj» feinerDienerAustmhal,Haltung.