toi
Abt/ und Beichtiger.
VeniMagiie , veni ; accipe coronam, „am gantz / Und UNversehrtt/ sondernquam tibi Dominus prteparavit, daß auch wohlriechend / Und glantzend wttist: komme Magne/ komme; dieCron ein Carfunckelstein ; und mit grossen-uempfangen / welche dir der HErr zu- Ehren / und lieblichem Gesang wurdebereitet hat. Darauf höreten sie auch der heilige Mang erhebt / und zu demBrbt sec* lieblich singen / und gäbe der heilige verordneten Orth transferiert / und ge-
Magnus GOtt seinem Schöpffer den tragen. Eben auf dife Zeit wohnete Ein krau«Geist auf / um neun Uhr deß Tags an ein armer Knab / doch ftom/ Und ehr- rker Jung-einem Sonntag den sechsten Septem- licher Eiteren Kind / im Dorff Duria JJJJJ’SjjSbris / um das Jahr Christi 690. (wir gebohren / im Kloster Füssen / disemfolgen hierinnender S. Gallischen Lhro- hatten vil unsaubere Geschwür den hal-nick / und deß Ehrwürdigen Vatters den Leib auf einer feiten eingenommen/
Iost Metzlers Meynung. Dann an- welches ein immerwehrenden / unddere halten S. Mang seye gestorben im Menschlich zureden / unheylsamen Weh-Jahr 67z. .oder 68z. auf gemelten 6. thumverursachten : Da er also läge /Herbstmonar fernes Alters 8z. Jahr erschine ihm in der dritten Nacht derAndere änderst.) Als aber die Geist- oberzehlten angestelten drey Fasttäg /liche Aemter / und Gebert vollbracht / ein alter scheinbahrlich / und Lieblicherwie gebräuchlich / funden Tozzo / und Herr /.fragte den Knaben sein Anligen;Theodorus einen gantz steinern Sarch/ welcher ihm das Übel mit Thränen /von Hertzog Abuzaco vor vilen Jahren und seufftzen beantwortet / und entdeckt/neben seinem Schloß zu seiner eignen zu dem spräche der Heilige: Wann heutBegrübnuß diß Otths erbauet / da er Bischoff Lanto mein Leichnam fiaden /auch gewöhnet / aber hernach den Orth und erheben wird / so begehre vvnchm/verlassen / vllleicht wegen der Wurmen/ er solle dich mein Ruhestatt küssen las-Und anderen vergifften Thieren / in di- sen / und nimme vom Staub memeSftn Sarch / und Kirchen da noch nie- Grabs / vermische den mit Oel / undmand begraben war/ legten sie deßH. Wasser / salbe darmit deine Wunden/
Magni Leichnam / und zu seinem Haupt und presthaffle Glider / so wirst du baldem Brief / in deme Theodorus deß Gesund werden. Dise ErscheinungHeiligen Leben kürtzltch beschriben hüt- zeigte der Jung deß Klosters Cujrernte. Also zöge diser wider nach Kcmp- an/ der Custor dem Bischoff/ also ta-ten/ Bischoff Tozzo aber nach Aug- rne der Knab, deß Heiligen Rath nach/fpurg / und lebte noch 6. Jahr / starb wende die Mittel an ; den anderndarnach gar seelig den 16. Januarij. Morgen wurh er frisch/ und gesund imBey Leben thäte er dem neuerbauten Beth gefunden. Welches underMün-- Kloster vil guts / als er aber sterben niglich ern grosse Freud verursacht / diesolle/ hat er dem Kloster all sein Gut / lobten und dancketen GOtt deßwegen.
Der Knab aber verlobte sich GOtt /und S. Magno / alloa den Gerstltchen
Und Barschaft«: vermacht.
t:>p. Über vil Jahr / als Bischoff Lanto/ Srano anzunehmen / und jem Lebtaghcn AI lesen Hanto / gebohrncr Graf ihme zudienen.
«Ä' r von Andeck/ dem Bsschrhum Augspurg . . . . ^
NffiJ vorstünde/ um das Jahr 829. da baue- Nlt allem rastet noch auf heutigen Von !WMte er S. Mangen Kloster / und K'ir- Tag im Gotthauß Füssen S. Magni derwnckcn.chen wider v,l grösser / und weitlüuffi- Leichnam / sondern auch sein Cucull Ä FAgcr/ als es je gewesen ehe es vom Feind oder Rock / sein Manipul / und Stol/ * v
verherget worden / da wäre S.Man- das silderin Creutzlcin mit oberzehltengen Grab mitten in der Kirchen / wel- Heylthum darinn/ ein silberer Kelch /ches Bischoff Lanto lieber an einem be- den er im Meßopffer offrermahlö ge-gucmern ehrlichen Orth gesehen hatte/ braucht / werden da ehrlich aufbehal-und weil er nach Müintz neben anderen ten / und gezeigt; und endlich der Pil-Bischöffen von Oltgario oder Qttgero geramstab der dreyen so heiligen Vät-Ertzbischoffen auf das Provincia! Con- reren/ Columbani/ Galli/ und Mag-ciltum beschriben war / brachte der Lan- m / mit so köstlichenHeylthum angefül-to bey dem Ertzbischoff/ und gesamten ler. Durch dsse Heil. Instrumenta /füttern so vil zuwege» / daß er deß und Verlaßnuß der Freund GQttes /heiligen Magni Geben, erheben / und seynd durch Anruhrung/ gleichwie auchtranferiercn dörffte. Darauf käme bey seinem Grab überaus vil Wunder-
v (T.».» « c .r./. ..ic. * ... jt. I.D /*0C/4\/st «Au
drey rügjges Fasten / und Gebett / Aber es ist der heilige Mang emwurde das steinerc Grab erössitt / in sonderlicher Nothhelffer ver jenigen /welchem der heilige Magnus rührte / so von bösen Feinden / uud derer In-da befand man nicht allein seinen Leich- ftrument / und WerckMg / den uns
N z
treu-