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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist, ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen, oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einen Zusatz der Heilig-Sprechung des Heil. Bruder Clausen/und Heiligen Martyrer Fidel, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen / zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den Ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Im JahrSS. bi'n 8.Deccmb.

Cap. i.

S Eiicha-riiis derBaßler er-sicr Apostel.

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Quidam SANCTI Episcopatus Basileensis.

Mtze Meschreibung etlicher Beilt-

gm Pcrsohnm desBaßlcr Bischthums /so zu underschidlichm Zeiten gelebt/ undin Heiligkeit gegrünet haben/ von wel-chen doch wenig / ohn allein der Nah-mem / bekannt ist.

I

S. EUCHARIUS> Episcopus , & Confeflor.

Von dem Heiligen Euchari / Bischoff/ und

Beichtiger.

Herlige Cucharius einGriech/ und einer auß denZwey und sibentzigJüngernChristi unsers Heylandsizs und Srligmachers / warum das ein und zwantzigJahr nach seiner hochheiligen Him-melfahrt / und Sendung deß H. Geistsvon dem H. Apostel Petro mit samtHH. Valerio dem Diacono/ und Ma-terno dem Subdiacono in Teuschlaüdzu den Beyern / und Sequanern/jetztBurgunder / und Rauracern / oberSundtgöuern/ und endlich gen Trierin Franckreich geschickt/ das H. Evan-gelium / und den Christlichen Glaubenzu predigen. Dise drey ApostolischeMänner/ haben hin/ und wider auffdem Weeg vil ungläubige Heiden zuChristo bekehrt. Als aber Mater-nus nicht weit von Straßburg/ an ei-nem Fieber kranck stürbe / erwecktensie ihn widerum mit S. Petri Stab /dardurch auch vil Volcks bekehrt warzu Christo. Er kam darnach genTrier Mlt seinen beyden Diaconis /predigten das Wort Gottes/ thätengrosse Wunderzeichen/ musstenunzähl-

bare Heiden / zerstörten der Ungläu-bigen Altär / bauten Christliche Kir-chen/ und säeten den guten Samen al-lenthalben mir grosser Sorg/ und Fleiß/in den umligenden Ländern auß.

Nach dem nun Eucharius die Trie-rische Kirchen drey / und dreyßig Jahrtreulich regiert/ und durch einen Engelsein Stund deß Todts erkennet härte;ordnete er an sein statt den H. Valeri-um/ seegnere seine Bruder/ und führemit einem klaren Liecht umgeben / zudem Herren. Valerius auch einerauß den zwey / und sibentzig JüngernChristi / und der ander Bischoff zuTrier / hat dasselbige Bischrhumb 15.Jahr löblich regiert / und vil Menschenbekehrt/starbe den 29. Tag Jenner /um das Jahr Christi 10z. S. Ma-ternus folgere auf ihn / und war derdritte Trierische Bischoff/ regierte dieTrierische / Cöllnische/ und Tungeri-sche Kirchen 40. Jahr auffs fleißigest.Ist zu Cölln gestorben / und in S. Eu-charij Kirchen / so jetzt zu S. Malhiügenannt wird/ begraben- worden.

Von disen Heiligen schreiben Caesar Baronius Card. und P- Petrascanisms Soc. jF.su. in ihrem Martyroiogijs , auff die drey obgcschribcne

Tag. Bcda. Gregorius Turoncnfis iuNiccco Epilc. Trevirenli, cap. 1/. pro-pe finem. Petrus Clumacenfis hb. 1. Epift. r. Marianus Scotus Anno 74*Tabui« Ecclesia: Trevirensis, quas recitat Demochares de Sacrificio Missa:.Breviarium proprium Basileense, 8 . Decemb. Lectiones propria: in eodemBreviario* B. Rhenanus lib. z 3. Rerum Germanicarum. JodocusCoc-

cius iib 3. cap. r. Die alle wollen / und bkstatligen / daß S. Eucharius

samt