Vischoff / und Beichtiger. 213
mcht bessern/ so sollen sie wissen/ daß den. Arnulphus würd hernach er/sie vor Gottes Angesicht Red / und stechen/ und erschlagen.
Antwort darum geben müssen. Ohn Aber hiedurch hat sich der H.Manttlang aber hernach / fiele die Capell / nicht überhaben / sonder desto steiffcr c ap . 0.oder Krusst ein / die St. Ulrich mit sich gedemülhiget / und dem Bischofs- umchtgrossem Fleiß/ und Unkosten wider anst lichen Ampt desto fleißiger außgcwar-bauen liesse. Inder Nacht vor demH. det. Derwcgen er sein Bischrhum Bisck!hohen Donnerstag / oder Anrlaßtag / offt durchwanderet/ und visitiert / ver- .i> (: u undals der p. Ulrich in seiner Ruhe läge/ sammlete Geistliche/ und Weltliche für odMikm.und schließe / höret er ein Stimm zu sich/ erkündiget mit allem Fleiß anfangsihm sprechen : Ulrich du soll wissen/daß sich wie die Priester mit ihren Dienerndu Gast empfangen werdest. Wie lebten/ ob sie das Volck recht/ under erwachte/ und gedachte wer solche nach CatholischerWeiß underweißten/
Gast sein möchten/ hörte er widerum und was sie mit dem Mund predigten/die Stimm sprechend : Ulrich dein Ge- mit dem Merck erfüllten/ nehmlich daßbett / und Allmusen seynd GOTT an- sie nicht selbst strafflich wurden / indemgenehm / der hat dich deinen beyden was sie andern predigtenj und deßwesVorfahren/ nehmlich dem Fortunato/ gen von ihren Zuhöreren verschmacht/
. Und Aldalberoni befohlen/ daß sie dir und verachtet wurden?darnach erkün-heut / und hrnfnro in dem H. Ampt diget er auch/ ob die Leyen der Seel-für Altar beystehen/ und die Sacra- sorgern Lehr solgeten/ und gohorsam-menra mit drr heiligen sollen. Wie ren/ ob sie an den H. Sonntagen/undes Tag worden / und,der H. Bischofs andern Festtagen der Heiligen von un-das Göttliche Ampt gehalten hat / da gebürlichen Wercken feyreren / ob sieist übermahl die rechte Hand des Her- mit gebührlicher Andacht zu der Kir-ren erschienen/ denen die darzu gewür- chen grenzen / ob sie die Zehenden recht/diget g'w'st/ und hat samt dem Heil. und treulich geben / und dergleichenMann mir dem Creutzzeichen das Sa- mehr. Nach solcher Ding Erkündt-rramenr geheiliger. Alsdann die sol- gung/ hat er was recht/ und wohl qe-ches gesehen / das H. Sacramcnt zu- ordnet geweßt / gelobt / und bestalti-empfangen zum Altar gangen/ und der get / was er aber dem zuwider gefun-Blschoffe durch den Geist verstanden / den gestrafft / und verbesseret. Diedaß sie solch geheim/ und Hand auch Simonische Sucht/ als ern mordschad-gejehen/ so har er ihnen mit Rrcichung liches Gisst / hat er zufliehen gelehrt /des Herren H. Brods/einem jeden wolte sie zu ewig wehrender Straff über-aus dem Mund mit dem Finger getru- lifferet haben / die solcher bößhafften Ke-cker/ darbe» sie verstehen sollen / daß tzerey zugethan/ und geneigt waren. Da-sie solch Gesicht keins wegs offenbahren rum er auch nie einige Gaben für diesollen. Ja auch nach dem Ampt / hat Priester/oder Kirchenweyhe eingenom- |er sie zu sich beruffen/ und was ihme vor- men hat / sonder wie er in dem coi'fir-gehender Nacht geoffenbahret worden/ mieren/ durch der Hünd auflegen/den -ordentlich erzehict/ und bey Verroh- H. Geist umsonst geben / also hat erung dises Lebens verbotten/ so lang auch anders umsonst verliehen / es ha-rr bey Leben sein solte / sie nichts von ben dann villeicht die Stiffter der Kir-rem offenbahren sollen. Auf ein chen / aus gutem freyen willen etwasandere Zeit zu Nacht/ erscheinet ihme geben wollen / und ihn gebetten / sol-vie H. Martyrin Afra/ mit einem schö- ches zur Dancksagung anzunehmen. « uinLuen Angesicht/ und zierlichen Kleidern/ Mittlerweil reiset er gen Rom zubet- bt zumUnd spricht: stehe auf/ und folge mir ten / und erlanget auch deß H. Mar- anpkrn maldach/ die führt ihn auf das Lechfeld / tyrers Abundist Haupt daselbsten/wel-daselbst er den Fürsten der Apostlen ches er mit Geistlicher Andacht heraus CiuMr.den H. Petrum/ samt einer grossen gen Augspurg bracht/ und in unser lie-u^ünge anderer* Bischoffen / und Heili- hen Frauen Thumstifft verordnet hat.gen (deren er etliche in ihren Lebzeiten/ Er pflegt zu den Heil. Stätten / undandere durch Göttliche Offenbahrung Oerthernzuwallfahrten/insondersaber^kannte) als in einem allgemeinen in St. Gallen Kloster/ da er erzogen ge-'e.oncilio sitzen sahe. Da hörte crem weßt / und studiert hat. Einsonder-Klag der Heiligen GOttes/ u- bahre / und grosse Liebe / und Anmu-ver Arnulphum Hertzogen in Bayern / thung harre er zu St. Meinradi Celloer zu derselben Zeit noch bey Leben in dem finstern Wald / deß Landsu^ur/ von deßwegen daß er Kirchen / S chweitz / deßwegen ihme nicht genugundRwfter verwüstete/und dersel- gewesen / daß er mit dem heiligen Co-den ^uter den Leyeu zulchen gäbe. stantzischen Bffchoft Conrado dahin zuDaraus er mit einhelliger Stimm der deß neuen Münsters / und unser liebenHeillgen zur Straff verurtheilet wor- Frauen Capell Weyhung zogen wärek. F. Murer, Dre H. Schwciy. D d 2 (da-