Von dem Heiligen Conrad» / Vischoff/ und Beichtiger, r r z
in dem ändern Buch / cap. 9. Um!» Costantz ü'l. rss doch inet sich derAuthor/ in dem er ihne einen Benediktiner zu St. Gallen / oder Reiche-nau machet / dann er keiner gewesen, joanncs Stumphms Foi. 401. Obgleichwohl St. Conradus Grass von Altdorff/ und St. Gebhardus Grassvon Bregentz beyde Bischöss zu Costantz/ in unserm Schweitzerland/ oderHelvetia nicht gebohrm/ wen sie aber unsere ordentliche Bischöffgewesen/vil herrliche Tbaten / und Gedenckzeichen in dem Scl)wcitzerland hinderlas-sen/ und erzeiget/ auch ihren ordentlichen Bischöfflichen Sitz in Helvetia/auf alten Caftcl in dem Turgöu neben Costantz gehabt/ wird mir der gün-stige Leser nicht für übel haben/ so ich dtser beyden Heiligen/'und herrlichenMännern Leben hinzu setze / besonder weil die uhralte Statt Costantz/ indem Einschluß der alten Helvetischen Außthcilung ltgt.
Zeiten Ä'äyfers Ludovicr Seelsorger senden / und geben wolle.IV. so ein Sohn Käufers Wie nun die Zeit herzu kommen / daßArnulphi gewesen / lebte in man einen Bischoff erwählen solte/und(JrKjf/ Schwaben Henricus Grass die Priesterschafft samt dem Volck sich*z**Bri) vonAltorff/dessen Gemäh- versammet hätte/ anzuhören was derlein Frau Beata/oder Hatt Gottseelige Ulrich für einen Bischoff» ta GraffinvonHohcnwart/ nebenJn- nehnen wurde/ da ist der Conradnichtgolstatt von Pogen/ Hochberg/ und allein von Stt Ulrich AugtpurgischenÄndex m Bayern: die waren nach ih- Bischoff fürgeschlagen sonder von derrem absterben in dem Gottshauß Wein- gantzen Priester und Burgerfchaffr mitgarten Benedictner Ordens/ (daß ih- einhelliger Stimm / und grossen Freu-re Vorfahren gestiffret) begrabe^.Ge- den erwählet/ und angenohmen wor*sagter Henricus verliesse drey Söhn / den. Wiewohl aber der H. Conradden H. Conradum/ Rudolphum/ und sich zugering/ und unwürdig solcher ho-Ethiconem/ so hernach Bischosszu Aug- hen Würden schetzete : nichts destowe-spurg worden/und im dem Jahr des niger würd er außsonderbahrer ErmahsHerren 988. gestorben. St. Con- nung des H. Ulrichs bewegt / discs VttSÄ ^dus aber gäbe gleich in seinen kindltt schöfstiche Ampt anzunehmen/ und zü<tS% chkn/ und ersten Jahren grosse Anzett verwalten/ darauf er auch von demH.gung seiner künfftigen Heiligkeit/ und Ulrich geweyhe; worden. Wie nutz-geistlichen Stands / deßwegen er von lich aber der H. Conrad seinem Bisch-sernen Eltern Bischoff Notingo znCo- thum Costantz/ der Ehrwürdigen Prie-stantz zu auferziehcn/ und in den frey- sterschasst/ den Reichen/ und Armencn Künsten zu underweisen/ anbesoh- der gantzen Statt Costantz / und end-len worden. Der Vischoff Norm- lich ihme sclbsten gewesen ftye / wöllenMs^ hielte ein wachtsames Aug aufsei- wir in kürtze anzeigen. Erstlich hat ernen anbefohinen Tischgänger Conrad/ seinem Vischthüm Costantz vi! Guts|r um* würd rhme je länger je Lieber/we- gethan/ dann er aus seiner Vätterli-N»»,? 9 en seines züchtigen Wandel/ heiligen chen Erbschafft/ so er under andern mvt % Gebens/ Verstands/ und Geschicklich- Rhätia/ oder Graubündren hatte/vff)Eeit/ brauchte ihn mirler Zeit zu schwe- Pfründen gestiffrct in der Statt Co-ren/ und wichtigen Geschäfften/ die er stantz/ für die Priester/ sonderlich ingroßer Klugheit / und Fleiß »er* Thum unser Lieben Frauen / mehreteAtet hat/ deßwegen er von seinen er die Pfründen/ und Priesterschafft//-"lt - und Chorbrüdern zu einem Prä- deren jährliches Einkommen sich aufsenken/und Probsten deß Stüsstzu neun marckSilbers erstrecket. Inge*
, ^-vstantz erwählet worden. sagter Thumkirchen/sichtete er auch
p ' *• , . vierzehen schöne Säul von gantzem
. Wie nun der Bischoff Notingus Stein auf/ deren sich männiglich nochven Bischthum 15. Jahr nützlich vor- heutiges Tagö verwunderet. Er baue-gestanden wäre/starbe er im Jahr 9Z5- te auch (st. Johannis Evangelisten^2. Augusti/ und würd von Kirchen zu Costantz/ oder vilmehr cr-oem Ulv j^ Beschossen zu Augspurg wetterte er solche mit den Säulen/ 0-l <0 thme verwand ) in dein Thum zu der Ableiten (welche Kirchen vil JahrCostantz begraben. Darauf ermah- hernach zu einer Pfarr- und Collegiar-nete der H. Ulrich Volck/ daß sie ftifft / durch anschenliche StifstungenZ- Tag fasten / und den allmächtigen erwachsen.) Item banete er auch den^)Ott bitten sollen/ damit er ihnen Chor/ undGlockeiithurnzuSt.Parl-wiverum einen frommen Bischoff/ und lo/ welche Kirchen bey femen ZeiM
E e ^ noch
S. Conradwird Bi-schoff'
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