Bischoff/ und Beichtiger.
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ÖWU/ verliesse er das 5 ^loster/?zoge mitkrachen zugegebnenMitgefährten durchAllemannicn/ oder Schwaben / undBayern in Oesterreich/ Steurmarck /Ungern/ und Böhmen/ das Evange-«um zupredigen/ und bekehrte mit Pi-Mino / oder Peregrino PassauischenBischoff in Bäyern/ bey 5000. Men-schen/ welche alle er St. Wolffgangdurch den H. Tauff der CarbolischenKirchen einverleibt / und zu Erben derEwigen Seeligkeit gemacht hat. An-dere schreiben zwar / Sl. Wolffganghab bey Visen groben Heydnischen Vöt-ckern kein Nutz schaffen können in Ver-kündigung des H. Evangclij/ und seyUnverüchrer fachen wider aus Böhmen/Und'gemelten Oerthern gezogen/ habeetlich Tag bey ernenntem Bischoff Pe-regrino seyn Herberg genobmen; aberes befindet sich bey den EhrwürdigenVättern Radero/ und ChristophoroDartmanno/ auch bey Aventino /undDundio / das St. Wolffgang um das970. von Einfidlen außgezogcn/ undbey 5000. Heyden innerhalb 2. JahrenZum Chris lichen Glauben bekehret / unddarauf wider in Bayern kommen/undbey dem andächtigen Bischoff Peregri-no seyn Zukehr genohmen. Der Bi-schoff als ein verständiger / gäbe aufdes H. Manns Thun gute Achtung /und als er dessen hohen Verstand/ Ge-schickljchkeit/ HeiligesLeben/ und son-dere Andacht an ihm crkennete auswahre» Grund der Göttlichen kkieb Her-messen/ sagte Peregrinus oft zu den»einigen : seeiig ,st die Kirchen/ welcherdiser Mann von GOtr wird fürgesetzt.Derhalben aufbegehren Bischoffs Pe-regrini bey Grass Marco/ und ihrerbeyder bey Kayser Otlone H. würdSt. Wolffgang einhellig von der gan-zen Clerisey / und den Leyen den 2.Aprili / im Jahr 972. zu einem Bi-schoff zu Regenspurg erwöhlet. ObZwar er sich hefttig widersetzte/ undvermeinte sich außzureden/ als wareeruichr Gelehrt genug/ und untauglichiu solchem hohen Ampt > wendte für /*r sey Geistliches Ordens-Srands/ seyewider gethanes Gelübd / und Gehor-sam/ gezimme sich nicht ohnvorwissen/Kd gutheissen seines Abts Gregortj zur^nfidlö/vermeffentlich einzuverwillige.Achtere aber nichts auß / dann nach^rlaubnufi gemelten Abts / wäre er3 kn Regenspurg eingeführt / und damtt Frotock'ing empfangen/ auch vonvem Ertz r Bischoff zu ^altzburg/ Fri-denco/und seinen Mit-Bischöffen/ZUl Bischoff qewyhen / darab sichgantz Teutschl^nd / besonder aber Bäy-ern/ und zu forderst Regenspurg höch-»ch erfteuete.
Da er also zum Bischthum genö- c-o. 5.thiget/ beknügte er sick nicht alleinmit Bleck beydem Bischöffltchen dtahmen/ sonder SjS’wardet seinem Hirten-Ampt Tag / und OrdensNacht treulich aus / wölke den klöster- Kleydun-.lichen Habit nrcht von sich thun/ damiter zuerkennen gäbe/ daß er eines de-müthigen Hertzens sey: wolle über dieClerisey mcht prächtig herrschen/ son-der erzeigte sich gegen allen / daß siegute Exempel / und Weiß von ihme zur.Nachsolgung hatten : Als er aber sahe/daß zu Regenspurg das klösterliche We-sen aus dem 2veeg der Regul sehr ab-gewichen / pstegte er zu Seuchen / undzu sprachen: O hätten wir frommegeistliche Persohnen/ und Mönchen/
,0 sichle uns das überig alles häufsigzu. Wann underiveillen seine Hoff- WarumDiener sagten/ welche fernen Wunschhöreten: Es waren allenthalben vil JJJ j® ^Ordens-Persohlwk,/ fienge er an zu gmfpurg.Weinen wrcchend: was hilfft es in gchdwachetgeistlicher Kleidung ausziehen / und an mmn -guten / und gerstlichen Wercken/ undThaten ltackend / und entblösser seyn?die Schuio wäre mehrcr theil seilierVorfahr, nden Bischöffen / welche dieAbteycn/ und kiöfrerltche Renten zusich 1 und zu der zeitlichen Hoffhaltunggezogen / die Kloster - und Ordrns-Pecjohnen gering geachtet/ sonderlichSr. Haimcrans Kloster. Dis be-schmertzte St. Wolf,gangen/ bedachtesich aus Mittel den bey nahe abgang-nen Klosterstand / an gesagtem Orth/wider zu äuffn^n. Also erforderte S. Eim-er von Trier/ aus St. Maximini Klo- ran?Klo-ster einen wollgeübten imKloster Le-den/ und ernstlichen Mönch Ramoldum/ slU,s '
setzt rhn bey St. Harmeran erstlich einzu ernem Probst/ hernach gar zu ih-rem Abt/ stellet? auch dem Gottsdaußwider zu / alieligenge Güter / und Ren-ten/ welche vonKaysern/ König/ undandern Fürsten darzu gestifft/ aber sei-ne Vorsahrer mit Gewald / entzogenhätten. Darein wölken etlich seinerRäth nicht bewilligen / noch sol-,ches gut sprächen/ fürwendent: wasUrsach er sich/ und seine Nachkömm-ling diser Güter enteussere/ und berau-be ? Es werde deßwegen «hm übel nach-geredt/ solle das Bischthum / und ge-sagte Abtey verwalten / gleich wie sei-ne Vorfahren hätten gethan: Aber S. W015der H. Wolffgang gäbe ihnen zur Ant-wort: Er schäme sich nicht von derWelt für e»n Thorrechten/ und übel- Wo.",/g- scheidten gehalten zuwerden / sollen md Mr,darbey vergwist seyn/ daß in EwigkeitWolffgangus nie ern verwilligen- und zu-gebt werde / schwerreren Last auf sich zunehmen / als er ertragen / und vor GOrtwüstezuvexantworte/nehmlich daß er sichG z des