Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist, ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen, oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einen Zusatz der Heilig-Sprechung des Heil. Bruder Clausen/und Heiligen Martyrer Fidel, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen / zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den Ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Bischoff/ und Beichtiger.

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ÖWU/ verliesse er das 5 ^loster/?zoge mitkrachen zugegebnenMitgefährten durchAllemannicn/ oder Schwaben / undBayern in Oesterreich/ Steurmarck /Ungern/ und Böhmen/ das Evange-«um zupredigen/ und bekehrte mit Pi-Mino / oder Peregrino PassauischenBischoff in Bäyern/ bey 5000. Men-schen/ welche alle er St. Wolffgangdurch den H. Tauff der CarbolischenKirchen einverleibt / und zu Erben derEwigen Seeligkeit gemacht hat. An-dere schreiben zwar / Sl. Wolffganghab bey Visen groben Heydnischen Vöt-ckern kein Nutz schaffen können in Ver-kündigung des H. Evangclij/ und seyUnverüchrer fachen wider aus Böhmen/Und'gemelten Oerthern gezogen/ habeetlich Tag bey ernenntem Bischoff Pe-regrino seyn Herberg genobmen; aberes befindet sich bey den EhrwürdigenVättern Radero/ und ChristophoroDartmanno/ auch bey Aventino /undDundio / das St. Wolffgang um das970. von Einfidlen außgezogcn/ undbey 5000. Heyden innerhalb 2. JahrenZum Chris lichen Glauben bekehret / unddarauf wider in Bayern kommen/undbey dem andächtigen Bischoff Peregri-no seyn Zukehr genohmen. Der Bi-schoff als ein verständiger / gäbe aufdes H. Manns Thun gute Achtung /und als er dessen hohen Verstand/ Ge-schickljchkeit/ HeiligesLeben/ und son-dere Andacht an ihm crkennete auswahre» Grund der Göttlichen kkieb Her-messen/ sagte Peregrinus oft zu den»einigen : seeiig ,st die Kirchen/ welcherdiser Mann von GOtr wird fürgesetzt.Derhalben aufbegehren Bischoffs Pe-regrini bey Grass Marco/ und ihrerbeyder bey Kayser Otlone H. würdSt. Wolffgang einhellig von der gan-zen Clerisey / und den Leyen den 2.Aprili / im Jahr 972. zu einem Bi-schoff zu Regenspurg erwöhlet. ObZwar er sich hefttig widersetzte/ undvermeinte sich außzureden/ als wareeruichr Gelehrt genug/ und untauglichiu solchem hohen Ampt > wendte für /*r sey Geistliches Ordens-Srands/ seyewider gethanes Gelübd / und Gehor-sam/ gezimme sich nicht ohnvorwissen/Kd gutheissen seines Abts Gregortj zur^nfidlö/vermeffentlich einzuverwillige.Achtere aber nichts auß / dann nach^rlaubnufi gemelten Abts / wäre er3 kn Regenspurg eingeführt / und damtt Frotock'ing empfangen/ auch vonvem Ertz r Bischoff zu ^altzburg/ Fri-denco/und seinen Mit-Bischöffen/ZUl Bischoff qewyhen / darab sichgantz Teutschl^nd / besonder aber Bäy-ern/ und zu forderst Regenspurg höch-»ch erfteuete.

Da er also zum Bischthum genö- c-o. 5.thiget/ beknügte er sick nicht alleinmit Bleck beydem Bischöffltchen dtahmen/ sonder SjSwardet seinem Hirten-Ampt Tag / und OrdensNacht treulich aus / wölke den klöster- Kleydun-.lichen Habit nrcht von sich thun/ damiter zuerkennen gäbe/ daß er eines de-müthigen Hertzens sey: wolle über dieClerisey mcht prächtig herrschen/ son-der erzeigte sich gegen allen / daß siegute Exempel / und Weiß von ihme zur.Nachsolgung hatten : Als er aber sahe/daß zu Regenspurg das klösterliche We-sen aus dem 2veeg der Regul sehr ab-gewichen / pstegte er zu Seuchen / undzu sprachen: O hätten wir frommegeistliche Persohnen/ und Mönchen/

,0 sichle uns das überig alles häufsigzu. Wann underiveillen seine Hoff- WarumDiener sagten/ welche fernen Wunschhöreten: Es waren allenthalben vil JJJ j® ^Ordens-Persohlwk,/ fienge er an zu gmfpurg.Weinen wrcchend: was hilfft es in gchdwachetgeistlicher Kleidung ausziehen / und an mmn -guten / und gerstlichen Wercken/ undThaten ltackend / und entblösser seyn?die Schuio wäre mehrcr theil seilierVorfahr, nden Bischöffen / welche dieAbteycn/ und kiöfrerltche Renten zusich 1 und zu der zeitlichen Hoffhaltunggezogen / die Kloster - und Ordrns-Pecjohnen gering geachtet/ sonderlichSr. Haimcrans Kloster. Dis be-schmertzte St. Wolf,gangen/ bedachtesich aus Mittel den bey nahe abgang-nen Klosterstand / an gesagtem Orth/wider zu äuffn^n. Also erforderte S. Eim-er von Trier/ aus St. Maximini Klo- ran?Klo-ster einen wollgeübten imKloster Le-den/ und ernstlichen Mönch Ramoldum/ slU,s '

setzt rhn bey St. Harmeran erstlich einzu ernem Probst/ hernach gar zu ih-rem Abt/ stellet? auch dem Gottsdaußwider zu / alieligenge Güter / und Ren-ten/ welche vonKaysern/ König/ undandern Fürsten darzu gestifft/ aber sei-ne Vorsahrer mit Gewald / entzogenhätten. Darein wölken etlich seinerRäth nicht bewilligen / noch sol-,ches gut sprächen/ fürwendent: wasUrsach er sich/ und seine Nachkömm-ling diser Güter enteussere/ und berau-be ? Es werde deßwegen «hm übel nach-geredt/ solle das Bischthum / und ge-sagte Abtey verwalten / gleich wie sei-ne Vorfahren hätten gethan: Aber S. W015der H. Wolffgang gäbe ihnen zur Ant-wort: Er schäme sich nicht von derWelt für e»n Thorrechten/ und übel- Wo.",/g- scheidten gehalten zuwerden / sollen md Mr,darbey vergwist seyn/ daß in EwigkeitWolffgangus nie ern verwilligen- und zu-gebt werde / schwerreren Last auf sich zunehmen / als er ertragen / und vor GOrtwüstezuvexantworte/nehmlich daß er sichG z des