Und Schwestern zu Thöß/Prediger-Ordens. 34t
galtet/ daß man sahe daß dir GOtt te ihme an/ wie es ihr nach seiner Pro-em besondere Gnad mitgetheilt hatte / phecey ergienge. Er schribe ihr hin-und noch durch sein Göttliches Hertz wider - Liebe Tochter/ GQtt hat dichthun wird/ also daß Gott darum gr- nicht allein durch meine Wort gctrof-lobt/ und du getrost wirst. fen/ sonder auch mich in dir verletzet /
in deme ich niemand mehr habe/ derNach disem überschickte der S. mir mit solchem fieiß / und aufrechtenVatter Suso seiner geistlichen Tochter treuen beholffen seye meine BüchleinElisabeth der HH. Altvätter Bildnus- zu vollbringen/ als du thatest/weilsen/ und fürnehmsteSpruch / undRe- du Gesund wärest/ darum hatte ichden/ einem anfangenden Menschen fast Gott treulich / daß er dich wideruntdienstlich / damit sie auch etwas der- gesund machen wolle / aber Er wollegleichen theilte/ und deren gestrengem mich nicht erhören ; dessen ich mich be-geben nachfolgete. Darauf fienge E- klagte/ und gedachte keine Büchleinlisaberh an ihr abzubrechen/ sich mit mehr von seiner ewigen Weißheit zu-härmen Hembder zu peynigen / und machen/ und Meine Morgen-Grüßun-ihren Lerb mit Seilern / und greulichen verwegen zulassen/ biß er dlchwidernmBanden/ mit scharpffeu eissenen Näg- gesund machte. Als ich nun in wei-len/ und dergleichen zu casteyen. Da ner.Capell fasse / und Visen Dingendaß der Diener der ewigen Weißheit nachdächte/ entgiengen mir bald meineverstünde/schribe er ihr also: Liebe Tochr Sinn/ und sahe ein schar der Englenter/ wilt du dem geistliches Leben nach zu mir hinein kommen / die sungen mirmeiner Lehr richten / als du an mich zu Trost ein himmlisches Gelang/ die-hast begehrt / so lasse die überige Ge- weil sie wüßten daß der Diener der esstrengigkett underwegen/ dann es bei- wigen Weißheit diser Zeit in grossenner weiblichen Blödigkeit/ und krau- Leyden/ undTrübsaalen wäre. Di-rken Leib nicht zugehört. Christus se Engel sprachen zu ihm/ daß er solteIEi'üs Mache nicht / nehmet mein sein Traurigkeit hindann legen/ und mitCreutz auf euch/ er spräche aber/jeder ihnen Singen. Als er aber ihnenMensch nehme sein Creutz auf sich / du klagre daß Gott ihn nit wolle seinesfo.lt nicht ansehen der Mvatter Ge- Gebens erhören / indem er ihn für diestrengigkeilzuvollbringen/nochdiehar- Gesundheit angeruffen / da tröstetenten Übungen deines gristlrchen Bat- dre Engel den Diener / und sprachen :tcrs/ sonder aus Visen lchrnen sollest Gort har dise Kranckheit über difeetwas zuthun / daß du mir deinem kram Schwester zu dem allerbesten geschickt/cken Leib wohl mögest erzeugen/ daß und verhänget/ und daß soll chr Creutzalso die Untugend in dir sterbe / und zu diier Zeit seyn / dardurch sie in di-mit dem Leib lang lebest. G 0 TT sem Leben grosse Gnad kan erlangen /hat mancherlei) Creutz / mit denen er und bort in alle Ewigkeitmitallenaus-seine Freund casteyer / und heimsuchet/ ftrwöhlttn sich erfreuen. Darumer wird dir das Caeutz wohl auf den mein Tochter biß nur gedultig/ undRucken binden/ darum wann eskomt/ nihme das Creutz auf dich als ein son-st) empfahe es gedulriglich/ es wird dir derbahre Gab die dir von GOtt ge-peynlich genug werden. Bald darauf sandr ist. Bald hernach suchte dergriffe GOTT dise geistliche Tochter S. Vatter Amandus sein geistlicheSulonis mir vilen iangwirigen Kranck- Tochter Elisaberham in eygner Periohnheilen biß in ihren Todt an/ baß sie in dem Kloster Thöß Helm/ von derenan ihrem Leib einem Marterbild gleich Gespräch besehe der Leser das 28. Ca-wurde. Disen Zustand thäte sie ihr pirel in dem Leben des S. Vat-rem geistlichen Vatter kund/ und zeig- Ms Amandi/ fol. 307.
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P. F. Murer , Dre H. ^kchweitz»
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