Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist, ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen, oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einen Zusatz der Heilig-Sprechung des Heil. Bruder Clausen/und Heiligen Martyrer Fidel, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen / zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den Ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Und Schwestern zu Thöß/Prediger-Ordens. 34t

galtet/ daß man sahe daß dir GOtt te ihme an/ wie es ihr nach seiner Pro-em besondere Gnad mitgetheilt hatte / phecey ergienge. Er schribe ihr hin-und noch durch sein Göttliches Hertz wider - Liebe Tochter/ GQtt hat dichthun wird/ also daß Gott darum gr- nicht allein durch meine Wort gctrof-lobt/ und du getrost wirst. fen/ sonder auch mich in dir verletzet /

in deme ich niemand mehr habe/ derNach disem überschickte der S. mir mit solchem fieiß / und aufrechtenVatter Suso seiner geistlichen Tochter treuen beholffen seye meine BüchleinElisabeth der HH. Altvätter Bildnus- zu vollbringen/ als du thatest/weilsen/ und fürnehmsteSpruch / undRe- du Gesund wärest/ darum hatte ichden/ einem anfangenden Menschen fast Gott treulich / daß er dich wideruntdienstlich / damit sie auch etwas der- gesund machen wolle / aber Er wollegleichen theilte/ und deren gestrengem mich nicht erhören ; dessen ich mich be-geben nachfolgete. Darauf fienge E- klagte/ und gedachte keine Büchleinlisaberh an ihr abzubrechen/ sich mit mehr von seiner ewigen Weißheit zu-härmen Hembder zu peynigen / und machen/ und Meine Morgen-Grüßun-ihren Lerb mit Seilern / und greulichen verwegen zulassen/ biß er dlchwidernmBanden/ mit scharpffeu eissenen Näg- gesund machte. Als ich nun in wei-len/ und dergleichen zu casteyen. Da ner.Capell fasse / und Visen Dingendaß der Diener der ewigen Weißheit nachdächte/ entgiengen mir bald meineverstünde/schribe er ihr also: Liebe Tochr Sinn/ und sahe ein schar der Englenter/ wilt du dem geistliches Leben nach zu mir hinein kommen / die sungen mirmeiner Lehr richten / als du an mich zu Trost ein himmlisches Gelang/ die-hast begehrt / so lasse die überige Ge- weil sie wüßten daß der Diener der esstrengigkett underwegen/ dann es bei- wigen Weißheit diser Zeit in grossenner weiblichen Blödigkeit/ und krau- Leyden/ undTrübsaalen wäre. Di-rken Leib nicht zugehört. Christus se Engel sprachen zu ihm/ daß er solteIEi'üs Mache nicht / nehmet mein sein Traurigkeit hindann legen/ und mitCreutz auf euch/ er spräche aber/jeder ihnen Singen. Als er aber ihnenMensch nehme sein Creutz auf sich / du klagre daß Gott ihn nit wolle seinesfo.lt nicht ansehen der Mvatter Ge- Gebens erhören / indem er ihn für diestrengigkeilzuvollbringen/nochdiehar- Gesundheit angeruffen / da tröstetenten Übungen deines gristlrchen Bat- dre Engel den Diener / und sprachen :tcrs/ sonder aus Visen lchrnen sollest Gort har dise Kranckheit über difeetwas zuthun / daß du mir deinem kram Schwester zu dem allerbesten geschickt/cken Leib wohl mögest erzeugen/ daß und verhänget/ und daß soll chr Creutzalso die Untugend in dir sterbe / und zu diier Zeit seyn / dardurch sie in di-mit dem Leib lang lebest. G 0 TT sem Leben grosse Gnad kan erlangen /hat mancherlei) Creutz / mit denen er und bort in alle Ewigkeitmitallenaus-seine Freund casteyer / und heimsuchet/ ftrwöhlttn sich erfreuen. Darumer wird dir das Caeutz wohl auf den mein Tochter biß nur gedultig/ undRucken binden/ darum wann eskomt/ nihme das Creutz auf dich als ein son-st) empfahe es gedulriglich/ es wird dir derbahre Gab die dir von GOtt ge-peynlich genug werden. Bald darauf sandr ist. Bald hernach suchte dergriffe GOTT dise geistliche Tochter S. Vatter Amandus sein geistlicheSulonis mir vilen iangwirigen Kranck- Tochter Elisaberham in eygner Periohnheilen biß in ihren Todt an/ baß sie in dem Kloster Thöß Helm/ von derenan ihrem Leib einem Marterbild gleich Gespräch besehe der Leser das 28. Ca-wurde. Disen Zustand thäte sie ihr pirel in dem Leben des S. Vat-rem geistlichen Vatter kund/ und zeig- Ms Amandi/ fol. 307.

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P. F. Murer , Dre H. ^kchweitz»

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