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Von dem sceli'gen Bruder Claufen/
27. Margaritha von Zuben hatteein schwäres Halßwehe / fönte fernlautes Wort reden / da sie bey demGrab des Seeligen aebettcn/sallt ihr et-was ausi dem Halß in den Leib/ aufwelches sie vollkommne Red/ und Ge-simdheit erlangt.
28. Iost Hertzog von Roth Lucer-ner Gebiets hatte ein Jahr lang einstarckes Fieber/ lasset für sich zu demGrab des seeligen Bruder Claufenwallfahrten/ in der Zuruckkunfft hatihn das Fieber noch einmahl angestos-sen / man legt ihm ein Gewand auf /welches under dem Rock des seeligen-Bruder Claufen gewesen/ aufwelchesihne das Fieber völlig verlassen.
29. Elisabeth Spichtig kam inGeburts- Nöthen in grosse Gefahr /weilen das Kind sich in ihrem Leib ver-schossen / und zu der Geburt sich un-tauglich gemacht / die Anwesende wa-ren verzagt / sie thut ein Versprechenzu dem seeligen Bruder Claus / aufwelches sich das Kind gewendet / undglücklich gebohren worden.
30. Columbina Brandenberg vonZug wurde ihrer Sinnen beraubt/undertaubet/man verrichtet für sie ein Wall-fahrt zu dem seeligen Bruder Claufen /nach solcher ist sie völlig gesund worden.
31. Herr Jacob äRoth Chorherrzu Lucern hat zu Arau an der Bruggmit 300. Persohnen Schiffbruch gelit-ten/ 70. von solchen seynd ertruncken/nachdem er lang in dem Wasser gestrit-ten / käme er an das Land / könte a-ber sich nicht ausi dem starck - lauffen-den Wasser schwingen / weilen derWasen/ an welchem er sich heben wol-te/ weichen thäte/ in diser Gefahr rüster inniglich an um Hülff den seeligenBruder Claufen / auf welches komtein Mann / biethet ihm die Hand / undziehet ihn auß dem Fluß / ist alsobaldvor seinen Augen verschwunden/ er be-kennt/ daß solcher Mann in Kleidung/und Leibs-Gestalt gewesen / wie manden seeligen Bruder Claufen vorstellet/hat zur Danckbarkeit alle Jahr/ solang er gelebt/ ein Wallfahrt zu desseeligen Manns Grab verrichtet.
32. Maria Cindelin ab demSchwartzwald wäre so Lahm/ daß sieaus den Knyen krichen müßte/ kam al-so kriechend nacher Saxlen / da ihr derRock deß seeligen Bruder Claufen auf-gelegt wurde / ist sie frisch/ und ge-sund aufgestanden / ist auch von dem
fallenden Siechtag zugleich erledigetworden.
Zwey Kloster-Frauen warenmit dem bösen Geist besessen/ nach vislen umsonsten gebrauchten geistlichenMittlen führet man sie nacher Saxlen/allwo sie durch Anruffung des seeligenBruder Clansen seynd erlediget worden.
34* Ein andere Persohn mit Nah-men Anna Maria ist von dem bösenGeist / der sie besessen / under dem Rockdes seeligen Bruder Claufen befrcyetworden.
35 * Ein Frau von Gißweil wäregantz lahm/ kröche nacher Saxlen/all-wo sie durch die Vorbitt des seeligenBruder Claufen völlige Gesundheiterlanget.
Z6. Ein Capucmer-Novitz hatein Bruch bekommen / wolte / daßman ihn auß dem Orden entlassen thä-te / man führt ihn nacher Saxlen un-der den Rock deß seeligen Bruder Clau-sen/ allwo er in einem Augenblick Ge-sundheit erlanget/ ist in dem Ordenverbliben/ und ein gelehrter Predi-ger worden.
37. Ein Kloster - Frau zu Hersmetfchweyl wäre besessen /' oder vermarlefitzt/ derowegen dem Kloster sehr be-schwärlich/ man führt sie zu dem Grabdes seeligen Bruder Elausen / allwosie völlig gesund worden.
38. Zu Gißweyl wurde HerrHaubtmann Peter Schäli vor der Zeitein todtes Kind von seiner Frauen ausdie Welt gebracht/ man verspricht z»dem seeligen Bruder Claufen/ sosehr»das Kind so lang das Leben erlange /biß es könne getaufftwerden/ auswel-ches sich das Kind natürlich bewegt /und getaufft worden.
^ . 39 * Zu Freyburg in Uchtland wur-de emem ehrlichen Bürger ein Kind vorder Zeit gebohren / an welchem manzwey Stund kein Leben vermerckt/manverspricht ein Wallfahrt zn dem seeli-gen Bruder Claufen/ daraufdas Kindalsbald Zeichen des Lebens von sich ge-ben/ und den heiligen Tauff empfan-gen.
40. Martin Bossarth von Zu-hatte ein schwären Leystenbruch/ alser ein Wallfahrt zu dem seeligen Bru-der Claufen verrichtet/ und ein heiligeMeß lesen lassen / ist er von dem Zu-stand befreyet worden.
4*. Heilt-