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Der Socicket ZEsu Priestern.
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auch der S. Vatter Canisius gen Cölln/gen Elsäßzabern/ zum Bsschoff vonStraßburg / Freyburg ln das Breyß-göu/ und in das Königreich Pohlenberuften/ an welchen Orten er mit sei»neu Predigen/ heylsamen Ermahnun-gen/ undeyfferigemWandel/ vil Nutzgeschaffen hat. Er war 8. JahrLhumprediger zu Augspurg/ hierzwi-Aen müßte er vil herum reifen genPnnfprug/ Zngolstatt/und München/nichts destoweniger hat man seiner we-nig zu Augspurg gemanglet/ daß ernicht habe die Cantzel versehen/ es istunaußsprechlich zu erzehlen/ und zubeschrerben/ was diser fromme Paterfür grossen Nutz / und Früchten mit fei-nen Predigen / Ermahnungen / undBeichlhören geschaffen habe/ dann inder Stadt Auglpurg hat er ein ande-re Gestalt/ und Form hinderlassenalser gesunden ; dann dle katholischen ander Zahl/ und ansehen habenmercklichzugenommen / er hat dle öffentlicheProceßtones/ oder Lreutzgcing wlde-rum angestelt/ die Päbstllche Jndul-gentz/ und Ablaß gee'yret/ dle Kirchengebesseret / und gezieret / die HO.Sacramcnten oft/ und vil außgespen-d« l / den Armen geholffen / den Jung-fraulichen Stand wioerum in die U-bung gebracht/ die Klöster reformrert/vil Mann - und Weibspersohnen zu ei-nem sonderbahren Gortseetlgen Lebenunderncht/ und bewegt/ zu dem istauch der Catholische Haussen/ so zuvorgar klein / und veracht war / gestärckt/und gemehret / entgegen aber dle Wi-dersächer MuthwiUen/ und Üppigkeitinercklich geschwächt/ und gemindertworden. Als nun unser CatholischePrediger ( dann al,o nennten die Wi-dersacher den frommen P. Camsium)des schweren Lhumprediger - Ambrsentlediget worden / ist er an allen Or-then/ dardurch er reifere/ angesprochenworden / er solle ihnen das Wort GOt-res verkündigen / und die HH. Sa-cramenta mittheilen/ dardurch er ei-nen grossen Nutz / und merckliche Fruchtin der Kirchen GOttes schaßte.
7 Gleichwie durch sein gottseeligesLeben / Predigen / und Eyffer / diedrey erste Collegia/ und Häuser / alsdas zu Wien/ Prag/ und Ingolstattftynd aufgericht / und erbauen worden/also ftynd durch eben solche Mittel alsersetzt Provmcml war / 3. andere/ 1.zu München durch den Bäyerfürsten /das 2. zu Pnnsprug durch Käyser Fer-dinandum / und das leiste durch denCardinal Otten Bischossen zu Aug-spurg / zu Dilingen vollsühret worden.Es haken auch die Brschöft zu Würtz-
burg/ und Straßburg/ auch HertzogAlbrecht in Bäyern zu Srraubinaen /und der Oesterreichische Hertzog zuFrey-burg in Breyßgöu Collegia der So-cietetJEfu/ und Schulen wollen auf-richten/ welche aber wegen Mangelder Persohnen/ und Spaltung desGlaubens auf bequemere Zeit habenmüssen aufgeschoben werden. Er warauch mit Käyser Maximilian» H. aufden Augspurgijchen Reichstag / daman starck von der Freystellung desGlaubens handlete/ daß den außge-sprungnen Mönchen / und Pfaffen ihrePftund bleiben sotten / und etliche ab-scheuliche Articul / und Puncten zugrossem Nachtheil der Catholischen Re-ligion bekräffrtget wurden/ darwiderder Päbstliche Legat mit dem Canlsioritterlich sich widersetzten/ und den Sigerhielten/ damit der Reichstag/ glücklichund mrt friden beschlossen wurde. Underandern frommen / und andächtigenPersohnen nähme er auch in die Socie-t€t auf den gottseeligen Jüngling Sta- Skanis,mslaum Koska auß Pohlen/ den er lausKv»etliche Zeit zu Dilingen aufhielte/ und fa *hernach gen Rom in das Noviciat schick-te. Im Jahr 1507. als er zu einfal-lendem Winter gen Pnnfprug reifenmüßte/ und grosse Güssen/ und Flüß/wegen grosses Regen von dem Gebürgherab in dre Tyrolische Thäller mitun-gestrmme liessen / und alles überschwem-ten. Ritte der gottseelige Canrstus /und Franciscus Rocca ein junger Prie-ster der Societet JEsu mit ihme/ undkamen in einem Tag glücklich durch dieWässer zum Benedictiner Kloster Et-thal. Den andern Tag / als beydePatres mit einem Bauren der auf ei-nem starcken Pferd fasse/ und sie durchdas Gewässer führen folte / durch dasThal/ und Wasser Amber fortreisen-ten/ ritte der Baur vorher/ darnachP. Rocca/ und letstlich P. Canisiuszu hinderst; im fortreißen käme deßP.
Canisij Pferd den Schwindel an/ undda es zuvoden in dem Wasser sincken /und Canisius sich von dem Pferdschwingen wolte/ behangete er in demStegreifs/ daß er weder aufdas Pferd/noch darvon kommen könnte/ und obschon Rocca daß ersehen/ wolte dochder Baur nicht von dem Roß steigen/und dem frommen Mann helssen / die-,weil er in gleiche Gefahr sich begäbe /der P. Rocca ruffte um Hilft zu GOtt/darauf sahe er einen Mann in Bäuri-scher Kleidung/ so nicht weit von ihmewar / disem schrye er zu daß er solteVisen frommen Vatter auß der Todts-Gesahr entledigen/ welcher sich nichtgesaumet/ er rrvnge starck durch daSrauschende Wasser/ und käme zum
K k k z Bat-
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