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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Nein f nicht bey furchtsamen Feigen-herzen, nicht bey Schwachen, und Nie-derträchtigen, sondern nur bey tapfernund großmüthigen Seelen muß man dieKeuschheit suchen. Nur von diesen .kann man sicher diese Heldentugend er-warten ; nur diesen allein ist dieser glän-zende Ruhm eigen und vorbehalten.Die heilige Schrift bekräftiget es, be-nanntlich von der Judith , wo es zumLob dieser keuschen Heldinn heißt: ODu haft mit einer männlichenStärke gekämpft, und dein Volkgerettet; weil du die Keuschheitgeliebet haft. Und der weise Mann 'rüst uns in göttlicher Schrift durch ei-nen ganz besondern Trieb des heiligenGeistes also zu : ('*) (!) wie schönift ein keusches Geschlecht!denn sein Gedächtniß ift un-sterblich , weil es bey ©0CC,und bey den Menschen in

Eh- ,

Fecifti virilster, eoquod caslitatcm ama-veris. Judith 15. 11.

(**j O quam pulchra est casta generatio ! im.mortalis «st enim memoria illius, Lcc.Su». 4. 1. öc 1.