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te Schönheit ist ein Vorzug desjungen Alters, und das jun-
ge Alter ist, wie der anmüthig la-chende Frühling,die Zeit der Schön-, heit; obschon diese bald wiederum,und oft in Mitte des Tages, wie/ ein zarte Blume verwelket,s Es ist dieß jungen Leuten nichtunbewußt. Sie wollen auch in denKleidern, sie wollen in allem ihremThun und Lassen allezeit sauber er-, scheinen; und sogar der Jung vondem geringsten Handwerker will eszu seiner Zeit dafür angesehen seyn.
Eine so unschuldige, und der Ju-gend besonders eigene Neigung ver-dienet vielmehr gelobt, als getadeltzu werden; denn dieß Aeußerlicheverräth nicht selten das Innere ei-| nes Jünglings; ein gut beschaffe-* nes oder niederträchtiges Gemüth.
A2 Nur