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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Pflanzen eines noch zarten Altersbis in den Grunde verheeren; weiles allezeit, sogar bis in die See-le hineintringt: wenn schon et-wann die unkeusche Jugend nichtso gleich, und nicht eben so, wiedie lasterhaften Bruder Her, undOnan, (*) plötzlich in ihrer Sün-den dahin stirbt, und eben so vonder Erde bis in die Hölle mit fort-gerissen wird? Die Unzuchtist ein sthröckliches Laster, sagtder göttliche Geist durch den Munddes heiligen Job, (**) sie ist einFeuer, welches bis zum Verder-ben frißt, und alles Gewächssammt der Wurzel ausrenket.

Ja, der ganze Mensch, derWille nämlich und der Verstand,

das

(* ) Gen. j8

(**) Ignis est, usque ad perditionem dero-rans , & omnia eradicans gcnimina,jr. n.