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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
67
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§. HI.

in Die Unkensthheit in dee Jugendtet verderbet, was man Gutes hof-so fen kann, betreffend die Lebens-

besserung in spateren Jahren.

ließ allein ist es endlich, womit sichdie unkeusche Jugend schmeichelt,

;e- nämlich : daß sie in späteren Jahrenvon der sündhaften Liebe sich annvchen könne, und wolle losmachen. Laßt

em sehen, ob nicht diese schöne Hoffnung

1 1 mehrer Schein als Wahrheit, mehret

len Betrug, als Grund habe.

»es

ein Wenn man einen zarten Baum erst

>nd nach vielen Jahren in eine bessere Erde

ag- übersetzen, und ihn deßhalben ausrei-sn ßen, oder ausgraben wollte: so wur-mn de es sich finden, daß dessen Stamm

ern nur desto unbeugsamer geworden, und

La- daß dessen Wurzeln nur desto tiefer ge-

nd- schlagen haben, je länger er an seinem

bri- ersten Orte gestanden hatte.

sa- Ein solcher Baum ist überhaupt jede

eich böse Änmuthung, welche in dem Her-l. zen