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§. HI.
in Die Unkensthheit in dee Jugendtet verderbet, was man Gutes hof-so fen kann, betreffend die Lebens-
besserung in spateren Jahren.
ließ allein ist es endlich, womit sichdie unkeusche Jugend schmeichelt,
;e- nämlich : daß sie in späteren Jahrenvon der sündhaften Liebe sich annvchen könne, und wolle losmachen. Laßt
em sehen, ob nicht diese schöne Hoffnung
1 1 mehrer Schein als Wahrheit, mehret
len Betrug, als Grund habe.
»es
ein Wenn man einen zarten Baum erst
>nd nach vielen Jahren in eine bessere Erde
ag- übersetzen, und ihn deßhalben ausrei-sn ßen, oder ausgraben wollte: so wur-mn de es sich finden, daß dessen Stamm
ern nur desto unbeugsamer geworden, und
La- daß dessen Wurzeln nur desto tiefer ge-
nd- schlagen haben, je länger er an seinem
bri- ersten Orte gestanden hatte.
sa- Ein solcher Baum ist überhaupt jede
eich böse Änmuthung, welche in dem Her-l. zen