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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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n darum der gewiße Untergang des jungen Alters sey. », (*) Bezeugetaber die Erfahrung selbst nicht eben die-ses?

Wir wissen es, wie sehr» und wieschändlich der zuvor weiseste Salomondurch die geile Liebe sich verlohren ha-be. Doch, von seiner ernstlichen» vonseiner standhaften Besserung wissen wirnichts. Und da andere Laster oftmalssogleich gebessert werden, wenn es derLasterhafte nur einmal erkennet, daß erlasterhaft ist: so geht es doch bey demUnkeuschen allein gemeiniglich ganz an-ders her.

Der unzüchtige Salomon erkann-te seine häßliche Sclaverey; er selbstbeweinte, und verdammte dieselbe. In-dessen blieb er» was er durch die unlau-kerkert geworden war, ein Abgöttererohne Gewissen, ein König ohne Anse-hen t ein Mensch ohne Verstand , dergrößte Thor; (") und dieß alles nur

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(* ) Ruina mclioris setatis. S. Cypri*».

(**) Stultifllmus virorusn. Pr»v. Z0 ».