Buch 
Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
82
JPEG-Download
 

I

8r

gewesen. Alles dieß zeitliche Unheil, -vbschon es zuweilen etwas späters er- <

folget, hat allezeit nur von einer fund-- ]

haften Wollust seinen leidigen Ursprung igenommen. i

i

Werden wir aber nicht auch eben die- >ses wahrnehmen, wann wir das heuti-ge Schicksal unserer Zeiten erwägen?

Unstern in den Kindern ? Unglück ,

mit den Ehehalten, Feindseligkeiten mit i

der Nachbarschaft, Krankheiten und ,

Misverständniß selbst unter den Ehe- \

leuten, nebst andern dergleichen wid- ,

eigen Zufällen von Feinden und Be- <freundten: sind nicht diese die Verdruß- - jvollen Einwohner» die man in nicht jwenigen Privathaushaltungen, lei- j

der! fast täglich sehen, und antref- cfen kann? }

Woher doch so viele traurige, wo- xher so schwarze Tage? und dieß zwarauch unter zwoen Personen, die in ih-rem noch ledigen Stande sich einander 4so sehnlich gesuchet, die sich einst so. fizärtlich geliebet haben? Sie waren *anfänglich mit allem Nothwendigen

aufs